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München - Sven Ulreich wechselte in diesem Sommer vom amtierenden Champions-League-Sieger zum Zweitligisten HSV. Damit befolgte der Torwart dem Rat eine Weltmeisters.

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Nach fünf Jahren als Nummer zwei beim FC Bayern suchte Sven Ulreich in diesem Sommer eine neue Herausforderung.

Diese hat der 32-Jährige beim Zweitliga-Aufstiegsaspiranten Hamburger SV gefunden.

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Dabei hatte der Ex-Stuttgarter auch andere Angebote. "Aber die waren für mich kein Thema", sagte Ulreich der Hamburger Morgenpost.

Boateng riet Ulreich zu HSV-Wechsel

Dass für den Torwart am Ende nur ein Wechsel in die Hansestadt infrage kam, haben die Rothosen auch einem Weltmeister zu verdanken. "Schon vor einigen Wochen habe ich mit Jerome darüber gesprochen", verriet Ulreich.

Boateng, von 2007 bis 2010 selbst Spieler beim HSV, ermutigte den Torwart zum Wechsel in die Nordmetropole. "Er hat gesagt, dass es ein super Verein und eine super Stadt ist."

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Ulreich freut sich, künftig nicht mehr als Gast in den Volkspark reisen zu müssen. "Ich habe hier nicht so gern gespielt", sagte der 32-Jähriger schmunzelnd. "Wenn die Fans Krach gemacht haben, war es nie leicht."

Seinen Wechsel zu den Bayern, für den Ulreich viel Kritik einstecken musste, bereut er nicht. "Das war für viele überraschend und für manchen unverständlich", erzählte Ulreich. "Aber ich wollte lernen und etwas fürs Leben mitnehmen, auch von Manuel Neuer. Die Zeit habe ich genutzt. Ich denke, ich bin ein besserer Torwart geworden."

Ulreich kennt Favoritendasein

In Hamburg verspricht man sich viel von seinem namhaften Neuzugang. "Er kennt die Situation, in Mannschaften zu spielen, die vielleicht immer als Topfavorit auflaufen", sagte Ulreichs neuer Trainer, Daniel Thioune.

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Der Torwart sieht das ähnlich: "Die zweite Liga wird für mich keine so große Umstellung, weil der HSV ja sehr oft Favorit ist und Fußball spielen möchte. Das kenne ich", so Ulreich.

Beim HSV ist man wohl jedoch gewillt, diese Rolle im kommenden Jahr wieder abzugeben. Denn dann wäre der langersehnte Wiederaufstieg gelungen.