Michael Schiele muss bei Würzburg gehen
Michael Schiele muss bei Würzburg gehen © Imago
Lesedauer: 2 Minuten

München - Die Würzburger Kickers reagieren auf den verpatzten Saisonstart und werfen den Trainer raus. Auch der Nachfolger steht bereits fest.

Anzeige

Die Würzburger Kickers haben sich nach nur zwei Spieltagen von Michael Schiele getrennt.

Entsprechende SPORT1-Informationen bestätigte der Verein am Dienstag.

Anzeige

Nach einer Analyse der "bisherigen Saisonvorbereitung" und der beiden Niederlagen in den ersten beiden Spielen sei der Verein zudem zur Überzeugung gekommen, "das große Ziel Klassenerhalt - dem es alles unterordnen zu gilt – nur mit einem neuen Impuls erfolgreich anstreben zu können", hieß es in einer Mitteilung am Dienstag.

Es ist die erste Trennung der laufenden Saison in der 2. Bundesliga (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga).

Schiele war seit Juni 2017 bei den Mainfranken tätig, zunächst als Co-Trainer. Im Oktober 2017 war er zum Cheftrainer bei den Rothosen befördert worden, in der vergangenen Saison führte er die Kickers zurück in die 2. Liga.

Schiele hatte die Kickers in die 2. Liga geführt, der Saisonstart missglückte aber mit zwei Niederlagen gegen Erzgebirge Aue (0:3) und Fortuna Düsseldorf (0:1).

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Das sind Flicks Davies-Alternativen
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Wieso lässt Favre die T-Frage offen?
  • Int. Fussball / Premier League
    3
    Int. Fussball / Premier League
    Strammer Gegenwind für Guardiola
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    Lewandowski ein "Irrer wie Ronaldo"
  • Motorsport / Formel 1
    5
    Motorsport / Formel 1
    DTM-Legende über Vettels-Saison

Antwerpen wird Nachfolger von Schiele

Nachfolger wird wie von SPORT1 berichtet Marco Antwerpen. Dem 48-Jährigen war in diesem Sommer mit Eintracht Braunschweig ebenfalls der Aufstieg in die 2. Liga gelungen, sein Vertrag aber wurde nicht verlängert. In Würzburg soll er bis 2022 bleiben.

Dank einer starken Rückrunde war Würzburg in der vergangenen Spielzeit noch auf einen Aufstiegsplatz geklettert, der am letzten Spieltag auf dramatische Weise verteidigt wurde.

Werde Deutschlands Tippkönig! Jetzt zum SPORT1 Tippspiel anmelden

Würzburg verliert dramatisch

Daraufhin verlängerte sich Schieles auslaufender Vertrag automatisch um ein Jahr. Doch nun entschied sich der Zweitligist, bei dem seit Januar Felix Magath als Fußball-Chef bei Investor Flyeralarm eine Rolle spielt, für eine Trennung.

Nach dem Pokalaus gegen Hannover 96 und dem Dämpfer gegen Aue zum Ligaauftakt hatte Würzburg in Düsseldorf einen besseren Auftritt hingelegt und einen Punkt nur haarscharf verpasst. Denn das Siegtor für die Fortuna fiel in der 82. Minute, in der Nachspielzeit verschoss Würzburgs Herrmann einen Elfmeter.

-----

Mit Sport-Informations-Dienst