Margim Mavraj ist albanischer Nationalspieler
Margim Mavraj ist albanischer Nationalspieler © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Greuther Fürths Spieler Mergim Mavraj sorgt mit einem Post für Irritationen. Das jüdische Museum in Franken bezeichnet die Botschaft als "inakzeptabel".

Anzeige

Fußballprofi Mergim Mavraj von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat mit einem Instagram-Post für Irritationen gesorgt.

Der in Hanau geborene albanische Nationalspieler hatte laut Nürnberger Zeitung (NZ) vor wenigen Tagen ein Bild mit dem Hashtag #FreePalestine veröffentlicht. Darauf war der Grundriss der Staaten Israel und Palästina mit Blumen bedeckt, allerdings wurde Israel als Staat nicht explizit benannt.

Anzeige

Daniela Eisenstein, Direktorin des Jüdischen Museums Franken, bezeichnete Mavrajs Post als "antisemitisch". Das Verhalten von Mergim Mavraj ist inakzeptabel. Seine Botschaft negiert das Existenzrecht Israels". Auch Fürth distanzierte sich auf Nachfrage der NZ in einer Stellungnahme.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    BVB patzt: Was ist mit Haaland los?
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Kabak reagiert nach Spuck-Eklat
  • Fussball / Bundesliga
    3
    Fussball / Bundesliga
    S04: Wagner vor Aus, Wilmots Favorit
  • Fussball / Bundesliga
    4
    Fussball / Bundesliga
    Fan muss wegen Füllkrug blechen
  • Int. Fussball / Premier League
    5
    Int. Fussball / Premier League
    Chelsea entgeht Blamage knapp

Auf Nachfrage der Nürnberger Nachrichten sagte der 34-Jährige: "Der Rückschluss, ich sei Antisemit, ist in unseren Zeiten primitiv." Ihm sei es darum gegangen, "dass Israel und Palästina den gleichen Anspruch haben, auf der Weltkarte zu sein. Ich habe Israel nicht die Existenzberechtigung abgesprochen".

Auslöser für den jüngsten Post, den der Abwehrspieler mittlerweile wieder entfernt hat, war laut Mavraj die Entfernung des Staates Palästina auf Online-Landkarten von Google und Apple. Die britische Zeitung The Independent hatte bereits vor einigen Tagen herausgefunden, dass Palästina aufgrund der unklaren politischen Lage dort noch nie explizit als Staat aufgeführt wurde.