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München - Nach dem verpassten Aufstieg des Hamburger SV ist die Zukunft von Trainer Dieter Hecking noch offen. Ein Ex-HSV-Profi wird in der Personalie deutlich.

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Nach dem verpassten Aufstieg des Hamburger SV in die Bundesliga steht Dieter Hecking seit dem heutigen Mittwoch ohne Vertrag da. Das Arbeitspapier des Trainers hätte sich nur im Falle einer Rückkehr ins Oberhaus automatisch verlängert. 

Heute wollen sich Sportvorstand Jonas Boldt und Hecking zusammensetzen und über eine weitere gemeinsame Zukunft sprechen. Eine Trennung ist genauso möglich wie eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses.  

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Ein ehemaliger HSV-Profi hat eine klare Meinung zur Trainerpersonalie bei den Hanseaten.

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"Das größte Problem beim HSV ist seit Jahren die Trainerposition. Ich hatte in acht Jahren 16 Trainer, das ist ja unfassbar", sagt Dennis Diekmeier, von 2010 bis 2018 bei den Rothosen unter Vertrag, im Gespräch mit SPORT1.

"Das ist auch für einen Spieler schwer, wenn dauernd neue Trainer da sind. Wenn da keine Konstanz reinkommen kann, dann kann sich kein dauerhafter sportlicher Erfolg einstellen."

Diekmeier fordert Kontinuität

Der 30-Jährige fordert deshalb Kontinuität. "Man sollte nicht schon wieder den Fehler machen den Trainer auszutauschen, sondern Dieter Hecking die Möglichkeit geben ein zweites Jahr dort arbeiten zu können."

Der HSV solle froh sein "so einen erfahrenen Mann zu haben, der sich im Geschäft auskennt und auch gut mit dem Hamburger Medien kann. Ich bin gespannt, wie es dort weitergeht."

Diekmeier steht seit Januar 2019 beim Liga-Konkurrenten SV Sandhausen unter Vertrag. In der abgelaufenen Saison erzielte er zwei Tore.

Am vergangenen Samstag erzielte der Rechtsverteidiger beim Sieg seines Klubs im Volksparkstadion den Treffer zum 5:1-Endstand. Durch den Dreier war der Nicht-Aufstieg der Hecking-Elf trotz einer 0:3-Niederlage des Tabellendritten 1. FC Heidenheim bei Aufsteiger Arminia Bielefeld besiegelt.