Jos Luhukay wechselte im vergangenen Sommer zum FC St. Pauli
Jos Luhukay wechselte im vergangenen Sommer zum FC St. Pauli © Getty Images
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Jos Luhukay bleibt trotz Spannungen mit dem Team nach SPORT1-Informationen auch in der kommenden Saison St.-Pauli-Coach.Hamburger Medien hatten über ein Aus spekuliert.

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Jos Luhukay wird nach SPORT1-Informationen weiter Cheftrainer von Zweitligist FC St. Pauli bleiben - auch in der kommenden Saison. Hamburger Medien hatten am Freitag von einer möglichen Trennung nach dieser Spielzeit berichtet. Eine Zusammenarbeit über den Sommer hinaus sei mehr als fraglich, hieß es. 

Die Begründung: Das Verhältnis zwischen Luhukay und dem Team soll zerrüttet sein. Einige Entscheidungen und Verhaltensweisen des Niederländers seien bei den Verantwortlichen zudem auf Unverständnis und Verwunderung gestoßen.

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In der Halbzeitpause des Heimspiels gegen Erzgebirge Aue (2:1) zählte er Stürmer Henk Veerman lautstark und durch die Geisterspiel-Atmosphäre unüberhörbar an. 

Zuletzt legte sich Luhukay nach der 0:4-Klatsche bei Hannover 96 auch mal mit den Reportern an. Kritik sei angebracht, aber nicht nur an seiner Person, sondern auch in Richtung des Teams, sagte er.

"Ich glaube, dass ihr es schon fünf, sechs Jahre hinbekommen habt, den Druck immer auf den Trainer zu lege", so Luhukay. "Die Mannschaft kommt dabei gut weg. Das ist die Situation bei St. Pauli."

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Göttlich: "Saison zu gegebener Zeit aufarbeiten"

Sätze, die bei der Mannschaft einmal mehr für Unverständnis gesorgt haben sollen.

Sportchef Andreas Bornemann wollte keine Trainerdiskussion aufkommen lassen und meinte im Abendblatt: "Jos ist ein erfahrener Trainer. Er muss selbst entscheiden, was er sagt. Er wird seine Gründe dafür gehabt haben."

Ohnehin spricht für Luhukay die Tabelle: Sportlich ist das Saisonziel erreicht, der Klub belegt nach 32 Spielen Platz 13. Zudem erfüllte der Coach den Auftrag vor der Saison, Disziplin in die Truppe zu bekommen. Luhukay hat eine klare Ansprache und stellt nach Leistung auf.

"Ich möchte auch nicht in Aktionismus verfallen und die Mannschaft aus der Verantwortung lassen", erklärte Klub-Boss Oke Göttlich in einer Stellungnahme. "Zu gegebener Zeit werden wir diese Saison aufarbeiten."