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Hamburg - Die Profiklubs dürften nicht zu früh den Spielbetrieb wieder aufnehmen, betont HSV-Trainer Dieter Hecking. Dafür nennt er verschiedene Gründe.

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Trainer Dieter Hecking vom Hamburger SV warnt angesichts der Coronakrise eindringlich vor einer verfrühten Rückkehr ins "normale" Mannschaftstraining und den Spielbetrieb.

"Niemand in der Bevölkerung soll das Gefühl haben, dass der Fußball einen unverantwortlichen Alleingang unternimmt", sagte der 55-Jährige dem Hamburger Abendblatt: "Wir müssen uns schon strikt an die Entscheidungen der Politik halten. Das finde ich wichtig."

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Man brauche eine gewisse Vorlaufzeit mit normalem Training, um wieder Spiele bestreiten zu können. "Wir können nicht von null auf hundert loslegen", erklärte Hecking: "Sonst droht auf dem Platz ein Chaos." Wenn aus Sicherheitsgründen zeitnah nach Ostern kein normales Mannschaftstraining möglich sei, müsse man "die Rückkehr in den Spielbetrieb weiter aufschieben", so der DFB-Pokal-Sieger von 2015 weiter.

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Bundesliga soll Anfang Mai wieder starten

Medienberichten zufolge hatte die DFL zuletzt eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs für Anfang Mai ins Auge gefasst.

Bei allen Problemen und Herausforderungen glaubt Hecking allerdings auch an positive Effekte der Coronakrise. "Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere Gesellschaft durch Corona eine bessere wird. Es ist beeindruckend, wie viele Solidaritätsaktionen gerade gestartet werden. Man besinnt sich wieder auf Dinge, die wichtig und notwendig sind", sagte der Trainerroutinier.