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Nürnberg - Nürnberg-Trainer Jens Keller hält es für schwierig, bei Geisterspielen einen fairen Wettbewerb zu etablieren. Er prognostiziert große Veränderungen in der Liga.

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Trainer Jens Keller von Zweitligist 1. FC Nürnberg hat erneut Bedenken hinsichtlich eines schnellen Neustarts im deutschen Profifußball geäußert. "Es wird in dieser extremen und uns allen unbekannten Situation unheimlich schwierig werden, einen fairen Wettbewerb durchzuführen", sagte Keller dem kicker.

Training im leeren Max-Morlock-Stadion

Der 49-Jährige erwartet gravierende Auswirkungen der besonderen Atmosphäre bei den geplanten Geisterspielen auf die Ergebnisse. "Ich glaube, dass die Tabelle durcheinandergewürfelt werden könnte. Da spielen schließlich Menschen und keine Maschinen", sagte er. Mit seinen Profis will er deshalb vorher im leeren Max-Morlock-Stadion trainieren, "um ein Gefühl dafür zu bekommen. Für die Spieler ist das ja auch neu."

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Zudem sieht Keller wegen der mangelnden Vorbereitungszeit "ein gewisses Risiko in punkto Verletzungen (...). Die Spieler werden sich erst wieder an diese spezielle Belastung mit Körperkontakt und Zweikämpfen gewöhnen müssen, das geht nicht von null auf hundert."