Ilja Kaenzig (r.) ist seit Februar 2018 Geschäftsführer des VfL Bochum
Ilja Kaenzig (r.) ist seit Februar 2018 Geschäftsführer des VfL Bochum © Getty Images
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Ilja Kaenzig, Geschäftsführer des VfL Bochum, sieht die Coronakrise auch als Chance für den Fußball. Demnach werde das Geschäft derzeit etwas demütiger.

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Geschäftsführer Ilja Kaenzig vom Zweitligisten VfL Bochum sieht in den wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise auch eine Chance für den Fußball.

"Wir waren auf dem besten Weg, dass Fußball zum Entertainment wird und nicht mehr Sport ist, dass die Show über allem steht. Jetzt wird automatisch eine Rückbesinnung kommen, alles etwas demütiger", sagte der Schweizer der ARD-Sportschau.

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Kaenzig: "Wird dem Rotstift zum Opfer fallen"

Kaenzig glaubt zudem, dass der Transfermarkt in Zukunft überschaubarer wird. "Die Summen, die für Spieler gezahlt werden, werden geringer. Gerade für durchschnittliche Spieler. Ich glaube auch, dass sich die Etats der Klubs reduzieren werden", sagte der 46-Jährige.

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Als direkte Folge werde "diese ganze Show, dieses Drumherum" reduziert, so Kaenzig: "Das wird zum Teil wegfallen, das wird dem Rotstift zum Opfer fallen. Aber das ist ja nicht schlecht. Die Faszination des Fußballs ist ja ungebrochen."