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Dietmar Hopp wird auch in der 2. Bundesliga und der 3. Liga zur Zielscheibe. Die Partien in Hannover und Münster werden zwischenzeitlich unterbrochen.

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Nach den Vorkommnissen in der Bundesliga ist es auch in der 2. Bundesliga und in der 3. Liga zu Spielunterbrechungen wegen Anfeindungen gegen Dietmar Hopp gekommen.

Beim Montagsspiel der 2. Bundesliga zwischen Hannover 96 und Holstein Kiel waren auf der Tribüne in der Anfangsphase ein Spruchband sowie ein Plakat mit Dietmar Hopp im Fadenkreuz zu sehen.

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Referee Sascha Stegemann unterbrach die Partie in der 8. Minute und der Stadionsprecher ließ eine Durchsage folgen. Anschließend wurden die Banner eingerollt und das Spiel wurde fortgesetzt.

Hannover setzte sich schließlich mit 3:1 durch.

"Solche Äußerungen, solche Plakate haben im Fußball nichts zu suchen", sagte 96-Trainer Kenan Kocak bei Sky: "Ich hoffe, dass wir das gemeinsam bekämpfen können."

Spiel in Münster unterbrochen

In die Partie der 3. Liga zwischen Preußen Münster und Hansa Rostock musste Schiedsrichter Tobias Schultes das Spielgeschehen beim Stand von 0:0 in der 17. Minute unterbrechen, nachdem beide Fanlager Schmähgesänge angestimmt hatten.

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Laut Bild beleidigten die Zuschauer Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp als "Sohn einer H***". Nach kurzer Zeit konnte das Spiel aber fortgesetzt werden.

Münster gewann die Partie zum Abschluss des 26. Spieltags am Ende mit 1:0. Ein Eigentor von Rostocks Außenverteidiger Nils Butzen ließ die Gastgeber in der 66. Minute jubeln. Für Münster waren es drei wichtige Punkte im Abstiegskampf, das rettende Ufer ist für den Tabellen-18. aber weiterhin fünf Zähler entfernt. Rostock verpasste den Anschluss an die Spitzenplätze. Mit 38 Punkten liegen die Rostocker auf Platz zehn, der Abstand auf Rang drei beträgt aber nur fünf Zähler.

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