St. Pauli und Dynamo stecken vor dem direkten
St. Pauli und Dynamo stecken vor dem direkten Duell im Abstiegskampf © Getty Images
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München - Für St. Pauli und Dynamo wäre ein Sieg zum Auftakt des 22. Spieltages im Abstiegskampf extrem wichtig. Nürnberg hat noch eine Rechnung mit Heidenheim offen.

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Zum Auftakt des 22. Spieltages steigt in der 2. Bundesliga ein ganz heißes Duell.

Der FC St. Pauli und Dynamo Dresden gehören zu den beliebtesten Vereinen und rufen immer auch sehr starke Emotionen hervor. Das Aufeinandertreffen in Hamburg ist heuer aber noch brisanter, denn beide Traditionsklubs kämpfen aktuell um das nackte Überleben. (2. Bundesliga: FC St. Pauli - Dynamo Dresden ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

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Dynamo rangiert mit nur vier Siegen und mageren 17 Punkten am Tabellenende, während St. Pauli mit 22 Zählern nur unwesentlich besser dasteht, aber zumindest noch einen Punkt Vorsprung auf den gefürchteten Relegationsplatz aufweist. Die Hamburger holten allerdings nach der Winterpause nur ein mageres Pünktchen. Ein Heimspiel gegen den Tabellenletzten ist in dieser Situation für Jos Luhukays Truppe fast schon ein Must-Win.

"Uns muss vor dem Spiel nicht bange sein", sagte der Trainer. Er will "mit Mut und voller Überzeugung die bestmöglichen Lösungen finden."

Dynamo plagen zwei Ausfälle

Paulis Ex-Trainer Markus Kauczinski startete dagegen mit vier Punkten aus zwei Spielen mit Dresden vielversprechend in die Rückrunde, die Investitionen im Winter zahlten sich aus. In Marco Terrazzino, Patrick Schmidt und Josef Husbauer erzielten ausschließlich Neuzugänge bisher die Tore. Zuletzt setzte es aber eine bittere 2:3-Pleite gegen Darmstadt.

Dabei wurde der vermeintliche 3:3-Ausgleich nach Videobeweis aberkannt, dagegen legte Dynamo Einspruch ein. Die Chance auf ein Wiederholungsspiel ist allerdings eher gering. Sportlich werden den Sachsen bei dem Keller-Kracher Kapitän Patrick Ebert und der 2,01-Meter-Hüne Simon Makienok gesperrt fehlen. Gerade gegen St. Paulis Sturmriesen Henk Veerman wäre Makienok wichtig gewesen.

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Heidenheim will oben dranbleiben

Der 1. FC Heidenheim ist nach dem erkämpften Erfolg in Sandhausen weiterhin im Rennen um den Aufstieg in die Bundesliga. Ein Dreier gegen den 1. FC Nürnberg würde die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt bis auf einen Punkt an den drittplatzierten VfB Stuttgart heranrücken.

Trotz der bisher extrem enttäuschenden Saison des Bundesliga-Absteigers hat Schmidt Respekt vor den Nürnbergern: "Mittlerweile liegt ihr Fokus klar auf der Defensive. Sie spielen sehr kompakt und gehen kein hohes Risiko. Sie versuchen eng zu verteidigen und über Umschaltmomente zu Torchancen und Toren zu kommen. Mit den offensiven Außenverteidigern wie Philip Heise, Tim Handwerker oder Fabian Nürnberger können sie auch Tore vorbereiten. Wir treffen auf einen Gegner, der kompakt stehen wird und situativ versuchen wird, unseren Spielaufbau zuzustellen."

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Keller warnt Überheblichkeit

Der Club hat mit Heidenheim noch eine Rechnung offen, die Abwärtsspirale in der Hinrunde begann nicht zuletzt mit dem bitteren 2:2 im Hinspiel - nach 2:0-Führung. Unter Jens Keller läuft es aktuell aber deutlich besser. Zwei Siege ohne Gegentor gelangen nach der 1:4-Klatsche beim HSV. Mit einem weiteren Erfolg könnte sich der Club ins Mittelfeld absetzen.

Der Coach warnt jedoch vor Selbstzufriedenheit. "Selbstvertrauen und Überheblichkeit können nah beieinander liegen. Wir müssen jetzt einfach weitermachen", sagte Keller. Offensivspieler Robin Hack fehlt gelbgesperrt, dafür könnte Stürmer Michael Frey nach seiner gelb-rot-Sperre zuletzt gegen Osnabrück in die Startformation zurückkehren.

So können Sie den 22. Spieltag der 2. Bundesliga LIVE verfolgen:

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