DARMSTADT, GERMANY - OCTOBER 04: Philipp Hofmann of Karlsruhe controls the ball during the Second Bundesliga match between SV Darmstadt 98 and Karlsruher SC at Merck-Stadion am Boellenfalltor on October 04, 2019 in Darmstadt, Germany. (Photo by Simon Hofmann/Bongarts/Getty Images)
Philipp Hofmann ist mit elf Treffern der bisherige Toptorschütze im Karlsruher Trikot © Getty Images
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In der 2. Bundesliga müssen zum Auftakt des 24. Spieltags mit Karlsruhe, Nürnberg und Dresden gleich drei Abstiegskandidaten ran. Für alle gilt: Verlieren verboten!

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Abstiegskampf pur im Unterhaus!

Tabellenschlusslicht Dynamo Dresden kämpft beim SSV Jahn Regensburg um wichtige Punkte, um nicht vorzeitig den Anschluss zu verpassen. In Karlsruhe kommt es zum Duell der direkten Konkurrenten. Mit einem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg kann der KSC an den Franken vorbeiziehen und den Relegationsplatz verlassen. (2. Bundesliga: Karlsruher SC - 1. FC Nürnberg, ab 18.30 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Das Momentum liegt aktuell auf jeden Fall auf Seiten der Badener, holten sie doch in den letzten zwei Spielen vier Punkte, während Nürnberg gegen Darmstadt und Heidenheim lediglich einen Punkt einfahren konnte. (SERVICE: Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Dessen ist sich auch KSC-Coach Christian Eichner bewusst: "Es freut mich für die Jungs, dass sie mal wieder merken durften, wie sich ein Sieg anfühlt. Es ist auch gut, dass die Jungs spüren, dass das, was wir als Trainerteam ihnen mitgeben, zu Punkten führt."

Diesen Einsatz fordert er auch wieder gegen Nürnberg, um den ersten Heimdreier unter Eichner einzufahren. "Ich sehe uns auf einem guten Weg. Wir wollen dort weitermachen, wo wir am Sonntag aufgehört haben und insbesondere an die ersten 30 Minuten anknüpfen", um gleichzeitig aber vor dem direkten Konkurrenten zu warnen: "Wir werden an unser Top-Niveau herankommen müssen, um Nürnberg zu schlagen."

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Allerdings muss der KSC dabei auf Marc Lorenz verzichten. Bei dem Mittelfeldspieler wurden ein Rippenbruch und eine Bachmuskelzerrung diagnostiziert. Zugezogen hatte sich der 31-Jährige die Verletzung bereits gegen den VfL Osnabrück, wurde aber erst jetzt per CT festgestellt. Damit fällt Lorenz mehrere Wochen aus.

Der passende Ersatz steht jedoch in Neuzugang Änis Ben-Hatira bereits in den Startlöchern. Auch in der Defensive entspannt sich die Personalsituation nach der Rückkehr von Damian Roßbach (Rotsperre).

Dresden gibt sich kämpferisch

Profiteur des Duells in Karlsruhe könnte Dynamo Dresden sein. Je nach Ausgang würden sich die Sachsen an einen oder gar zwei Konkurrenten näher ranschieben - Voraussetzung ist allerdings ein eigener Sieg beim SSV Jahn Regenburg. (2. Bundesliga: SSV Jahn Regensburg - Dynamo Dresden, ab 18.30 Uhr im SPORT1-Liveticker)

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Der letzte Sieg der Sachsen datiert vom 19. Spieltag gegen den KSC. Trotzdem gibt sich Dynamo-Coach Markus Kauczinski kämpferisch: "Wir wollen wieder aufstehen, eine Reaktion zeigen. Das hat nichts mit vermeintlichen Durchhalteparolen zu tun. Aber manchmal ist es im Leben eben platt. Das geht doch jedem von uns mal so. Rückschläge kann es immer geben, mit denen es umzugehen gilt."

Torhüter Kevin Broll fodert daher weniger Gerede und absoluten Fokus auf das Sportliche. "Wir können vor dem Spiel viel reden, was jetzt aber zählt, ist nur der Kampf auf dem Platz."

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Personaltechnisch kann Kauczinski  jedoch nicht aus dem Vollen greifen. Mit Verteidiger Kevin Ehlers (Reha nach Sprunggelenksproblemen), Marco Terrazzino (Muskelfaserriss) und Jannik Müller (Leistenbruch) fehlen gleich drei Profis verletzungsbedingt. Dazum muss Ransford-Yeboah Königsdörffer eine Rotsperre absitzen.

So können Sie den 24. Spieltag der 2. Bundesliga LIVE verfolgen:

TV: Sky
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