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Hannover - Gerhard Zuber befindet sich noch im Rechtsstreit mit Hannover. Für Klubboss Martin Kind ist das kein Grund, ihn nicht zum neuen kommissarischen Sportchef zu befördern.

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Der langjährige Klubboss Martin Kind hat zur ungewöhnlichen Personalrochade bei Hannover 96 Stellung bezogen.

Der 75-Jährige sieht kein Problem darin, dass sich der neue, kommissarische Sportchef Gerhard Zuber im Rechtsstreit mit seinem Verein befindet und zuletzt keine Rolle mehr bei den Niedersachsen spielte. 

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"Das eine ist doch die Rechtsfrage um Vertragslaufzeiten von Verträgen, es kann nur im Interesse des deutschen Fußballs sein, das zu klären", sagte Kind dem Portal Sportbuzzer: "Das hat aber nichts mit dem Menschen zu tun. Gerhard Zuber ist integer und kennt den Markt. Er hat sich immer vernünftig verhalten. Die Rechtsfrage muss man davon trennen."

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Schlaudraff muss Zuber weichen

Mit der Entlassung des bisherigen Sportchefs Jan Schlaudraff am Donnerstag hatte der Klub verkündet, dass Zuber dessen Aufgaben zunächst mit sofortiger Wirkung übernimmt. Erst am Mittwoch hatte der Österreicher vor dem Arbeitsgericht in Hannover einen Prozess gegen 96 gewonnen, die Parteien stritten sich um das vermeintliche Vertragsende des 44-Jährigen (2020 oder 2021). Zubers Antrag auf Entfristung des Arbeitsverhältnisses wurde stattgegeben.

Zuber, ehemaliger Sportlicher Leiter der Niedersachsen, hatte nach Schlaudraffs Beförderung zum Sportchef im Sommer Kompetenzen verloren. Nun zeigt sich Kind von seinem Mitarbeiter überzeugt. Zuber sei "extrem fleißig" und arbeite "gut" mit Trainer Kenan Kocak zusammen an Neuverpflichtungen in diesem Winter.