Trainer Tim Walter steht beim VfB Stuttgart unter Druck
Trainer Tim Walter steht beim VfB Stuttgart unter Druck © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Der Druck auf VfB-Trainer Tim Walter wächst. Stuttgarts Vorstandschef Thomas Hitzlsperger stellt dem Coach keine Jobgarantie aus.

Anzeige

Stuttgarts Vorstandschef Thomas Hitzlsperger will seinem Trainer Tim Walter trotz des jüngsten 3:1-Erfolges gegen den 1. FC Nürnberg keine Jobgarantie ausstellen.

"Wir müssen akzeptieren, dass es auf dem Trainerposten – genau wie bei den Spielern – in den seltensten Fällen Kontinuität gibt", sagte Hitzlsperger der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten. Von den letzten acht Zweitliga-Partien hatte der ambitionierte VfB fünf verloren.

Anzeige

Hitzlsperger wünscht sich Kontinuität 

Grundsätzlich wünscht sich Hitzlsperger aber Kontinuität. "Die Realität im gesamten Profifußball sieht aber oft anders aus", sagte er: "Die durchschnittliche Verweildauer von Trainern beträgt zwölf bis 14 Monate. Es mag Ausnahmen wie den SC Freiburg geben – die meisten Klubs aber agieren anders."

Jetzt das aktuelle Trikot des VfB Stuttgart bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE 

Gleichzeitig räumte Hitzlsperger ein, die Mission Wiederaufstieg beim aktuellen Tabellen-Dritten unterschätzt zu haben: "Auch ich habe zu Beginn geglaubt, dass es uns leichter fällt, dominant und effizient zu sein. Das fängt man jetzt schwer wieder ein. Der Ton ist gesetzt."

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Redeverbot für Haaland "überzogen"
  • Fußball / Bundesliga
    2
    Fußball / Bundesliga
    Calmund lässt sich Magen verkleinern
  • Fußball / Europa League
    3
    Fußball / Europa League
    UEL komplett bei neuem TV-Anbieter
  • Fußball / Bundesliga
    4
    Fußball / Bundesliga
    Sogar der Schiri tröstete Schubert
  • Fußball / Bundesliga
    5
    Fußball / Bundesliga
    Subotic antwortet den Kritikern

Hitzlsperger will Vertrauen zurückgewinnen

Zu seinen wichtigsten Aufgaben zählt der 37-Jährige, den Fans das Vertrauen in die Vereinsspitze zurückzugeben.

"Das Hauptproblem des VfB in den vergangenen Jahren waren die vielen Personalwechsel auf den entscheidenden Positionen. Es gab mehrere Präsidenten und Sportchefs.Alle kamen mit neuen Ideen und Versprechungen – dann waren sie schon wieder weg", sagte Hitzlsperger: "Die Fans sind also zu oft enttäuscht worden. Irgendwann hören sie auf, daran zu glauben, was ihnen erzählt wird."