Lesedauer: 2 Minuten

München - Hamburgs Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann äußert sich zum Transfer von Toptalent Jann Fiete-Arp und gesteht eigene Fehler ein.

Anzeige

Bernd Hoffmann, Vorstandschef des Hamburger SV, hat auf die Kritik an den Umständen des Wechsels von Sturmjuwel Jann-Fiete Arp zu Bayern München reagiert und Irrtümer eingeräumt. (Alles zum Arp-Deal in Bundesliga Aktuell ab 23.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1)

"Im Nachhinein betrachtet war es eine Fehleinschätzung, den Wechsel im Sommer nicht zu kommunizieren. Dieser Entschluss lag allerdings eindeutig und ausschließlich nur in der Verantwortung der beteiligten Klubs", so Hoffmann.

Anzeige

Einigung erfolgte vergangenen Sommer

Am Donnerstag hatten der HSV und die Bayern bekannt gegeben, dass Arp spätestens 2020 nach München wechseln wird. Die Einigung war allerdings schon im vergangenen Sommer erfolgt.

"Fiete ist in diesem ganzen Thema komplett aus der Verantwortung herauszunehmen", betonte Hoffmann.

Hoffmann verteidigt Arp-Transfer

Hoffmann zeigte Verständnis für die teils emotionalen Reaktionen der Fans auf den bevorstehenden Abschied, "allerdings nicht auf der inhaltlichen Ebene." 

"Der normale Gang der Dinge wäre gewesen, dass Fiete 2019 den Klub ablösefrei verlässt. Er bleibt nun mindestens bis 2019, vielleicht sogar bis 2020 und wir bekommen noch eine vernünftige Transferentschädigung. Das ist als Paket positiv zu bewerten", so der HSV-Funktionär weiter. 

Nach dem Abstieg im vergangenen Sommer hatte Arp seinen Vertrag beim HSV bis 2020 verlängert. In seinen elf Liga-Einsätzen in der laufenden Saison blieb er ohne Tor.