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Damir Buric ist nicht länger Trainer von Zweitligist Greuther Fürth. Der Klub trennt sich von seinem Coach. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

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Zweitligist SpVgg Greuther Fürth hat auf seine Talfahrt reagiert und sich von Trainer Damir Buric getrennt.

Das teilte der Klub zwei Tage nach dem 0:6-Debakel bei Aufsteiger SC Paderborn und einem Gespräch zwischen dem 54-Jährigen und der Geschäftsführung am Montag mit und bestätigte damit eine entsprechende SPORT1-Meldung von Samstagabend. 

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Nach nur einem Punkt aus den vergangenen sechs Spielen fielen die gut in die Saison gestarteten Fürther auf Platz zwölf zurück.

"In einen Abwärtstrend geraten"

"Damir hatte sehr großen Anteil an unserem Klassenerhalt vergangenes Jahr und wir bedauern auch menschlich, diesen Schritt gehen zu müssen. Allerdings sind wir in den letzten Wochen in einen Abwärtstrend geraten. Die Geschäftsführung glaubt in der aktuellen Konstellation nicht mehr an eine Wende, und wir müssen daher für eine Veränderung sorgen", sagte Sport-Geschäftsführer Rachid Azzouzi. Der neunte Trainerwechsel der laufenden Saison ist damit perfekt.

Interessanterweise gewannen die Fürther nach der Vertragsverlängerung mit Buric im November 2018 kein Spiel mehr. Das halbe Dutzend Gegentore in Paderborn bedeutete die höchste Niederlage in 1044 Zweitligaspielen des Kleeblatts.

Nachfolger wird noch gesucht 

Neben Buric wird auch Co-Trainer Oliver Barth den Klub verlassen. "Ich möchte mich beim Verein für die intensive gemeinsame Zeit bedanken und wünsche dem Kleeblatt für die Zukunft alles Gute", wird Buric in einer Mitteilung zitiert. Der Klub führt derzeit Gespräche mit möglichen Nachfolgern.