MSV Duisburg, Holstein Kiel, 2. Bundesliga
Stanislav Iljutcenko (r.) und Havard Nielsen trugen sich beim MSV in die Torschützenliste ein © Getty Images
Lesedauer: 2 Minuten

Dem MSV Duisburg gelingt gegen Darmstadt 98 ein wichtiger Befreiungsschlag im Abstiegskampf - auch wenn die Zebras in der Schlussphase zittern müssen.

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Der MSV Duisburg hat im Abstiegskampf der 2. Bundesliga ein Lebenszeichen von sich gegeben.

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge gewann die Mannschaft von Trainer Torsten Lieberknecht das Kellerduell gegen Darmstadt 98 3:2 (2:0) und kletterte durch den ersten Ligasieg im neuen Jahr zunächst mal vom letzten auf den 16. Rang. Darmstadt verpasste durch seine erste Niederlage nach der Winterpause den Sprung ins gesicherte Mittelfeld. (SERVICE: Tabelle der 2. Bundesliga)

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Ex-Kapitän Kevin Wolze (8.), der in der Winterpause von Fortuna Düsseldorf ausgeliehene Havard Nielsen (25.) mit seinem zweiten Treffer für seinen neuen Arbeitgeber und Stanislaw Iljutschenko (59.) machten den erst vierten Saisonsieg der Meidericher perfekt. Sören Bertram (73.) und HSV-Leihgabe Christoph Moritz (88.) verkürzten für die Hessen. (LIVETICKER zum Nachlesen)

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MSV gnadenlos effektiv

"Insgesamt ist es ein verdienter Sieg von uns, über den wir uns dementsprechend freuen", sagte ein erleichterter Lieberknecht nach dem Abpfiff. Sein Kollege Dirk Schuster war dagegen bedient: "Es ist eine unnötige Niederlage, bei der uns die letzten Kleinigkeiten zu einem Punkt gefehlt haben.“

Darmstadt konnte vor 11.230 Zuschauern zu keinem Zeitpunkt an seine Leistung vom 2:1-Sieg gegen Aufstiegsaspirant St. Pauli am vergangenen Dienstag anknüpfen. Das Team von Coach Dirk Schuster ließ den Ball zwar gut gelaufen, aber vor dem Sechszehner des MSV waren die Gäste zumeist mit ihrem Latein am Ende.

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Duisburg stand seinerseits nicht nur defensiv gut, sondern war auch in der Offensive äußerst effektiv. Am Ende war der zweite Heimsieg des MSV in dieser Spielzeit trotz Zitterns durchaus verdient.

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