Jens Keller trainierte zuletzt den 1.FC Union Berlin
Jens Keller trainierte zuletzt den 1.FC Union Berlin © Getty Images

München - Nach der Trennung von Alexander Nouri steht Ingolstadt kurz vor der Verpflichtung eines Nachfolgers. Nach SPORT1-Informationen gilt Jens Keller als Favorit.

von Reinhard Franke

Zweitligist FC Ingolstadt  ist bei der Suche nach einem Nachfolger für den beurlaubten Trainer Alexander Nouri  offenbar auf der Zielgeraden. Nach SPORT1-Informationen verhandeln die Verantwortlichen aktuell mit Jens Keller über einen Vertrag bis 2020. Er ist die Wunschlösung der Bosse. Am Donnerstag soll der neue Cheftrainer präsentiert werden. Der Verein wollte sich auf SPORT1-Nachfrage dazu nicht äußern. 

Zuletzt war Keller, der seine Trainer-Laufbahn 2009 als Assistent von Christian Gross beim VfB Stuttgart begonnen hatte, Chefcoach bei Ingolstadts Liga-Konkurrent Union Berlin. Am 4. Dezember 2017 wurde er dort überraschend beurlaubt. Die Köpenicker standen zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand auf Relegationsplatz drei. Keller zufolge hatte er kurz zuvor noch Gespräche über eine Vertragsverlängerung geführt.

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Nouri nach acht Spielen entlassen

Nouri hatte in Ingolstadt nicht für die Wende zum Guten sorgen können. Am 24. September 2018 hatte er die Schanzer auf dem 15. Tabellenplatz von Stefan Leitl übernommen und einen Vertrag bis 2020 unterschrieben. Nachdem sein Team in acht Pflichtspielen sieglos blieb und auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht war, wurde der frühere Bremer am Sonntag nach dem 0:2 bei Dynamo Dresden freigestellt. Auch sein Co-Trainer Markus Feldhoff musste gehen.