Anthony Modeste gibt sich bei seinem ersten Training seit seiner Rückkehr zum 1. FC Köln gut gelaunt. Fragen zu seinem Ex-Klub Tianjin wiegelt er aber ab.

von Sportinformationsdienst

Anthony Modeste will sich nach der Bekanntgabe seiner Rückkehr zum 1. FC Köln nicht zu seiner ungeklärten Vertragssituation äußern.

Vor seinem ersten Training bei den Rheinländern am Dienstag drohte der Franzose der Presse für den Fall von Fragen zur angekündigten Klage seines bisherigen Klubs Tianjin Quanjian vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS mit einem Abbruch des Interviews.

Auskunftsfreudiger war Modeste hinsichtlich seiner Verbundenheit mit den "Geißböcken" und der Domstadt. "In Köln ist jeden Tag Karneval", sagte der 30-Jährige über seine Wahlheimat.

Tianjin kündigt Klage an

Modeste war 2017 von Köln nach Tianjin gewechselt. Am Ende der vergangenen Saison in Chinas Super League hatte der Stürmer seinen Vertrag nach Auffassung von Kölns Anwälten ordnungsgemäß gekündigt und sich Ende vergangener Woche ablösefrei wieder dem FC angeschlossen.

Tianjin pocht seit Kölns Mitteilung über Modestes Vertragsunterschrift auf einen gültigen Kontrakt mit dem ehemaligen Hoffenheimer und kündigte eine Klage vor dem CAS an. Köln will unterdessen schnellstmöglich eine Spielberechtigung durch den Weltverband FIFA erwirken.

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