Das Nachholspiel der Hamburger bei Dynamo Dresden steigt am 18. September
Das Nachholspiel der Hamburger bei Dynamo Dresden steigt am 18. September © Getty Images

Wegen mangelnder Polizeikräfte muss die Partie zwischen Dresden und dem HSV abgesagt werden. Nun steht der Nachholtermin fest: an einem Champions-League-Abend.

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Das Hin und Her hat ein Ende. 

Die DFL hat bekannt gegeben, an welchem Tag die Zweitligapartie zwischen Dynamo Dresden und dem Hamburger SV  nachgeholt wird. Am 18. September treten beide Teams ab 18.30 Uhr gegeneinander an.

Das Spiel sollte ursprünglich am vergangenen Samstag stattfinden. Da die Polizei aber wegen der Demonstrationen in Chemnitz nicht genügend Polizeikräfte aufbieten konnte, wurde die Partie kurzfristig abgesagt. Die Suche nach einem neuen Termin gestaltete sich nicht ganz so einfach.

HSV und Champions League am gleichen Abend

Beide Teams favorisierten entweder den 18. oder den 19. September. Die endgültige Entscheidung lag aber beim übertragenden TV-Sender Sky. A

m gleichen Abend steigen zudem diverse Champions-League-Gruppenspiele. Borussia Dortmund ist beim FC Brügge zu Gast, Schalke 04 empfängt den FC Porto, außerdem kommt es zum Kracherduell zwischen dem FC Liverpool und Paris Saint-Germain.

Am 18. September ist der Business-Bereich im Stadion mit Firmen-Veranstaltungen zwar belegt, Dynamo erklärte aber gegenüber SPORT1, dass der Verein ebenfalls nur Mieter sei. Sollte man sich auf einen Termin einigen, werde es nicht an den Veranstaltungen scheitern.

Spiel in Dresden abgesagt

Die ursprünglich für den vergangenen Samstagmittag angesetzte Begegnung wurde auf Anordnung des sächsischen Innenministeriums kurzfristig abgesagt. 

Offenbar fürchteten Politik und Polizei wegen der angespannten Lage in Chemnitz nicht genügend Sicherheitskräfte abstellen zu können. Der tödliche Messerangriff auf einen 35 Jahre alten Deutsch-Kubaner, wegen dem ein Iraker und ein Syrer als dringend tatverdächtig verhaftet worden sind, hatte dort für die Mobilisierung rechtsextremer Kräfte und zum Teil für gewalttätige Ausschreitungen gesorgt.