2. Bundesliga: SpVgg Greuther Fürth - Hamburger SV 0:0 HSV-Tor aberkannt
Dieser Treffer des Hamburger SV zählte nicht © Getty Images

Fürth - Der Hamburger SV verpasst nach der 0:5-Klatsche in Regensburg einen Sieg - und hadert nach der Nullnummer bei der SpVgg Greuther Fürth mit einem aberkannten Tor.

von Sportinformationsdienst

Der Hamburger SV hat nach der peinlichen 0:5-Pleite gegen Jahn Regensburg Charakter bewiesen, einen wichtigen Sieg in der 2. Bundesliga aber dennoch verpasst.

Beim direkten Rivalen SpVgg Greuther Fürth kam die Mannschaft von Trainer Christian Titz zum Abschluss des siebten Spieltags zu einem 0:0. (Tabelle der 2. Bundesliga)

"Es war nach dem letzten Spiel wichtig, Stabilität hereinzubekommen. Das haben wir geschafft, jetzt sind alle Augen aufs Derby gerichtet", sagte HSV-Profi Lewis Holtby nach der Partie bei Sky.

HSV-Tor zählt nicht

In der 56. Minute lag der Ball nach einem HSV-Freistoß sogar im Fürther Tor. Doch der Unparteiische Sascha Stegemann erkannte das Tor wegen eines Offensivfouls von David Bates an Keeper Sascha Burchert inicht an.

"Das ist Foulspiel, der Linienrichter hat es gut gesehen, deswegen war es kein Tor", sagte Burchert hinterher. Holtby haderte zunächst mit der Entscheidung, relativierte nach Sichtung der TV-Bilder aber seine Meinung: "Okay, es war ein klares Foul, da hatte ich vielleicht aus meiner Perspektive zu sehr die HSV-Brille auf."

HSV steht auf Relegationsplatz

Mit nun 13 Punkten steht der Bundesliga-Absteiger hinter Spitzenreiter 1. FC Köln (16) und Union Berlin (13) auf Relegationsrang drei gleich vor den Fürthern (12). Damit vergab der HSV die Chance zum Sprung auf Rang zwei und kam vor dem wichtigen Derby gegen den FC St. Pauli am Sonntag nicht (Alle Ergebnisse im Überblick)wirklich in Schwung.

Vier Tage nach dem Debakel gegen Regensburg schickte HSV-Trainer Titz eine auf vier Positionen veränderte Startelf auf den Rasen, unter anderem begann vor 14.965 Zuschauern Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga.(Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

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Zu Beginn war die Verunsicherung der Gäste allerdings beinahe in jeder Szene zu erkennen. Schon in der 2. Minute setzte Fürths Maximilian Wittek einen Freistoß an die Unterkante der Latte. Fürth begann mit hohem Tempo, Hamburg verlor in den ersten 15 Minuten dagegen zahlreiche Bälle schon im Spielaufbau.

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Joker Arp verpasst Lucky Punch

In der Folge fing der Aufstiegsfavorit sich allerdings, das Spiel verflachte dadurch bis zur Pause. Nach dem Seitenwechsel trat der HSV dann verbessert auf, den Schuss des Ex-Fürthers Khaled Narey konnte Sascha Burchert mit Mühe entschärfen (52.).

Beide Teams spielten nun auf Augenhöhe, zu Beginn der Schlussphase vertändelten Hwang Hee-Chan und der für den wirkungslosen Lasogga eingewechselte Jungstar Jann-Fiete Arp eine weitere sehr gute Chance (78.).