Kiel feiert den Ausgleich durch Alexander Mühling
Kiel feiert den Ausgleich durch Alexander Mühling © Getty Images

Kiel - Holstein Kiel setzt sich nach Rückstand dank eines Jokertreffers gegen Aufsteiger 1. FC Magdeburg durch und klettert in der 2. Liga auf Rang drei.

von Sportinformationsdienst

Die Störche von Holstein Kiel haben sich durch einen hart erkämpften Heimsieg in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga eingenistet. (Ergebnisse und Spielplan)

Die Norddeutschen bezwangen Aufsteiger 1. FC Magdeburg nach Rückstand mit 2:1 (0:0) und bleiben auch nach dem fünften Pflichtspiel der Saison unbesiegt. Liga-Neuling Magdeburg muss dagegen weiter auf den ersten Zweitligasieg der Vereinsgeschichte warten.

Der eingewechselte Aaron Seydel (87.) brachte kurz vor Schluss mit seinem Siegtor das Holstein-Stadion zum Kochen. Zuvor hatte Alexander Mühling (75.) die Magdeburger Führung durch Philip Türpitz (65.) ausgeglichen. (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Mit acht Punkten liegt Kiel punkt- und torgleich mit Union Berlin auf Rang drei, Magdeburg folgt mit nur zwei Zählern auf dem 15. Platz. (Tabelle der 2. Bundesliga)

"Das war ein schwieriges Spiel, das sehr viele Nerven gekostet hat. Wir waren aber immer ruhig. Am Ende war es verdient", sagte Kiels Trainer Tim Walter bei Sky: "Es war extrem wichtig, dass wir vor der Länderspielpause noch einen Dreier einfahren. Das ist sehr beruhigend."

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Vor 9314 Zuschauern hatte Kiel zunächst mehr vom Spiel, fand gegen die kompakte Defensive der Gäste aber kaum ein Mittel. Die erste Großchance bot sich dann auch dem FCM: Marcel Costly verfehlte aus kurzer Distanz das lange Eck knapp (12.).

Wenig später hätte Mathias Honsak auf der Gegenseite Kiel in Führung köpfen müssen (25.).

Auch nach der Pause wirkte Holstein frischer, Neuzugang Jani Serra vergab aus aussichtsreicher Position (50.). Wenig später traf Türpitz nach schöner Vorarbeit von Christian Beck jedoch zur Führung der Gäste, die Mühling per Freistoß noch ausglich.

In der Schlussphase drückte Kiel auf den Siegtreffer und wurde kurz vor dem Ende durch Seydel belohnt.