Manager Marc Arnold wird nach dieser Saison nicht mehr bei Eintracht Braunschweig arbeiten
Manager Marc Arnold wird nach dieser Saison nicht mehr bei Eintracht Braunschweig arbeiten © Getty Images

Eintracht Braunschweig trennt sich von Manager Marc Arnold. Der 47-Jährige wird nach mehr als zehn Jahren im Verein mit sofortiger Wirkung freigestellt.

von Sportinformationsdienst

Die Wege von Zweitliga-Absteiger Eintracht Braunschweig und Manager Marc Arnold trennen sich. Wie der Verein mitteilte, wurde der Sportliche Leiter mit sofortiger Wirkung freigestellt.

Seine Aufgaben werde für's Erste Chef-Trainer Henrik Pedersen und Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt übernehmen.

"Nach den Entwicklungen in der vergangenen Saison und dem Abstieg aus der 2. Bundesliga sind wir überzeugt davon, dass wir auch in diesem Bereich neue Impulse setzen müssen", sagte Aufsichtsratvorsitzender Sebastian Ebel.

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Arnold: "Ich wäre den Weg gerne weiter gegangen"

Arnold selbst zeigte sich enttäuscht vom Ende seiner mehr als zehn Jahre andauernden Zeit bei den Braunschweigern: "Wir hatten viel mehr Höhen als Tiefen und dennoch wäre ich den eingeschlagenen Weg gemeinsam mit dem neuen Trainer und der Mannschaft, die wir in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat gemeinsam zusammengestellt haben, gerne weiter gegangen."

Er sei von diesem Weg überzeugt gewesen. Dennoch sei er dem Verein dankbar und glaube an den Wiederaufstieg des Teams in die zweite Liga.

Die Braunschweiger Zeitung hatte berichtet, dass der Aufsichtsrat des ehemaligen Bundesligisten beschlossen hatte, den zum 30. Juni 2019 auslaufenden Kontrakt des 47-Jährigen nicht erneut zu verlängern.

Braunschweig: Arnold wegen Personalentscheidungen kritisiert

Arnold, der seit mehr als einem Jahrzehnt bei den Niedersachsen unter Vertrag steht, war zuletzt wegen seiner Personalpolitik bei den Norddeutschen in die Kritik geraten. Der deutsche Meister von 1967 steht nach dem sportlichen Absturz in die Drittklassigkeit aktuell sieglos auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Unter der sportlichen Führung von Arnold und dem langjährigen Trainer Torsten Lieberknecht war der Traditionsverein 2013 in die Bundesliga aufgestiegen, musste aber nach nur einer Saison in Liga zwei zurückkehren.