Mergim Mavraj ist bei HSV-Coach Christian Titz nicht mehr gefragt, aber er will sich trotzdem im neuen Trikot sehen
Mergim Mavraj ist bei HSV-Coach Christian Titz nicht mehr gefragt, aber er will sich trotzdem im neuen Trikot sehen © Instagram / @mergimmavraj.15

Bei HSV-Coach Christian Titz ist Mergim Mavraj nicht mehr gefragt. Weil er nicht zum Fototermin eingeladen wird, greift Mavraj jetzt zu einem kuriosen Mittel.

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Ab dem 27. Spieltag der vergangenen Saison befand sich Mergim Mavraj im "Sonderurlaub", wurde von HSV-Coach Christian Titz nicht mehr benötigt. An seine Rückkehr ins Team ist nicht mehr zu denken.

Zwar steht der 32-Jährige noch bei den Hamburgern unter Vertrag, doch auch nach dem Abstieg in die 2. Liga plant man nicht mit ihm. Die Verantwortlichen sind auf der Suche nach einem Abnehmer für den Innenverteidiger. Sogar zum offiziellen Fototermin zur neuen Saison wurde er nicht eingeladen.

Damit ist Mavraj allerdings überhaupt nicht einverstanden.

Offensichtlich will er vor seinem Abgang nochmal ein Zeichen in Richtung HSV setzen - und weil er nicht im neuen Trikot fotografiert werden soll, greift er jetzt zu eigenen Mitteln.

Mavraj-Montage auf Instagram

Auf Instagram veröffentlichte Mavraj am Donnerstag ein Bild von sich im neuen HSV-Trikot. Scheinbar bastelte er selbst die Fotomontage oder ließ sie anfertigen, denn abgesehen vom alten Bild seines Gesichts sieht alles echt aus.

In der Bild-Beschreibung provoziert er den HSV mit ironischen Worten: "Frohes neues Jahr 18/19". Die beigefügten Hashtags "trotzdemhsv" und "ilikethatshirt" sind eindeutige Botschaften an die Verantwortlichen.

In den Kommentaren unter dem Post scheint derweil heiß diskutiert worden zu seien. Während die Fans sich anfangs mit lustigen Sprüchen äußerten, hat Mavraj die Kommentare inzwischen blockiert.

Für den Deutsch-Albaner ist diese Aktion vermutlich eine der letzten als HSV-Akteur. Er wird den Verein diesen Sommer verlassen, als größter Interessent gilt der spanische Erstligist Deportivo La Coruna. Für die Hamburger absolvierte er in zwei Jahren 31 Bundesliga-Spiele.

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