Bernd Hoffmann ist seit Februar Präsident des Hamburger SV
Bernd Hoffmann ist seit Februar Präsident des Hamburger SV © Getty Images

HSV-Boss Bernd Hoffmann reagiert auf den Rückzug von Investor Kühne. Mittelfristig wolle der Bundesliga-Absteiger finanziell wieder auf eigenen Beinen stehen.

Bundesliga-Absteiger Hamburger SV plant seine Zukunft ohne weitere finanzielle Unterstützung von Investor Klaus-Michael Kühne.

HSV-Boss Bernd Hoffmann sagte dem Radiosender NDR 90,3: "Wir orientieren uns an dem Szenario, bei der Finanzierung ohne externe Hilfe oder Investoren auszukommen. Wir wollen mittelfristig auf eigenen Beinen stehen und es erreichen, dass sich Einnahmen und Ausgaben wieder decken."

Kühne wirft Hoffmann indes Wortbruch vor. "Offensichtlich sind 'Geben und Nehmen' für ihn Fremdwörter", sagte der 81 Jahre alte Unternehmer bei SPORT1.

Kühne hatte vor wenigen Tagen das Ende seines finanziellen Engagements beim HSV angekündigt. Er wolle den Verein nicht weiter fördern, da sein Wunsch, seine Anteile langfristig aufstocken zu können, nicht respektiert wurde.

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