Die Nürnberger unterlagen zuhause gegen Fürth mit 0:2
Die Nürnberger unterlagen zuhause gegen Fürth mit 0:2 © Getty Images

Der 1. FC Nürnberg steht nach der Derbyniederlage nun gegen Arminia Bielefeld unter Druck. Auch Dynamo Dresden ist gegen den FC Heidenheim zum Siegen verdammt.

Nach der schmerzhaften 2:0-Derby-Niederlage gegen die abstiegsbedrohten Fürther muss der 1. FC Nürnberg im Kampf um die Tabellenspitze am Freitag (ab 18:30 Uhr LIVE im LIVETICKER) gegen Arminia Bielefeld wieder auf Kurs kommen.

Mit 45 Punkten haben sie nun zwei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Fortuna Düsseldorf, aber immer noch fünf Punkte Vorsprung auf Holstein Kiel, das auf dem Relegationsplatz steht. (SERVICE: Der 26. Spieltag)

"Wir hätten es natürlich gerne verhindert, aber leider hat es uns nach elf ungeschlagenen Spielen wieder erwischt", sagte Club-Trainer Michael Köllner auf der Pressekonferenz zur Niederlage gegen die Fürther.

Das Hinrundenspiel verloren die Cluberer gegen den Tabellensiebten aus Bielefeld. Allerdings liegt die letzte Auswärtsniederlage auf der Alm schon zehn Jahre zurück.  Für die Bielefelder beginnen mit dem Spiel gegen den Club die Topspielwochen.

In den nächsten drei Spieltagen treffen die Männer von Jeff Saibene auf die drei Klubs an der Tabellenspitze und könnten im Falle von drei Siegen auch noch oben mitmischen. Zum Spiel gegen den Club sagt er in einem Interview mit der Neuen Westfälische:" Wir haben über die ganze Saison bewiesen, dass wir jeden schlagen und mit jedem mithalten können und so wollen wir auch das Spiel am Freitagabend angehen." (SERVICE: Tabelle der Zweiten Liga)

"Sky Sport News HD: Die 2. Bundesliga" freitags ab 22.15 Uhr und sonntags ab 19.30 Uhr im TV auf SPORT1.

Dresden gegen Heidenheim unter Zugzwang

Im zweiten Spiel trifft Dynamo Dresden zuhause auf den FC Heidenheim (ab 18.30 Uhr im LIVETICKER). Die Heidenheimer liegen derzeit mit 34 Punkten auf Tabellenplatz neun, Dynamo Dresden mit 32 Punkten auf Platz 13.

Nur zwei Punkte trennen die Teams vor diesem Spieltag voneinander. Wenn Dynamo gewinnt, könnten sie Heidenheim überholen. Beide Mannschaften haben sich noch nicht endgültig aus dem Abstiegskampf verabschiedet. Das lässt auf ein hitziges Duell hoffen.

Hitzig können die Männer von Uwe Neuhaus: 52 gelbe Karten haben die Dresdner in dieser Saison schon kassiert. Und die Spieler stehen unter Druck. Nach der 0:2-Niederlage gegen Darmstadt trainierten die Dresdner unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Dynamo-Verteidiger Florian Ballas warnt deshalb im kicker: "Jeder muss sich bewusst sein, dass es nur an uns liegt. Nach oben darf der Blick überhaupt nicht gehen. Wir müssen immer schön vor deiner eigenen Haustür kehren, denn es kann noch sehr eklig werden".

Auch für die Heidenheimer war das Ergebnis des letzten Spieltags bitter. Sie mussten gegen Arminia Bielefeld in der Nachspielzeit den Ausgleich zum 2:2 hinnehmen und schenkten zwei Punkte im heimischen Stadion her.