David Kinsombi erzielte das zweite Tor für Holstein Kiel
David Kinsombi erzielte das zweite Tor für Holstein Kiel © Getty Images

Holstein Kiel bleibt nach einem Sieg gegen Heidenheim heißer Aspirant auf den Bundesliga-Aufstieg. Die Gäste müssen dagegen weiter zittern.

Holstein Kiel hat in der 2. Bundesliga seine Aufstiegsambitionen untermauert und den Druck auf die Konkurrenten erhöht.

Das Team von Trainer Markus Anfang gewann gegen den 1. FC Heidenheim 2:1 (2:0) und verkürzte den Abstand auf den Tabellenzweiten 1. FC Nürnberg zumindest vorübergehend auf einen Punkt. Mit 44 Zählern liegen die Kieler auf dem Relegationsplatz drei (Tabelle der 2. Bundesliga).

"Heute haben wir mit anderen Tugenden gewonnen und hatten beim Lattentreffer das nötige Quäntchen Glück", so Kiels Trainer. "Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. In vielen Spielen waren wir bisher spielerisch stark. Heute haben wir uns das erkämpft."

Kingsley Schindler (18.) per Foulelfmeter und David Kinsombi (39.) brachten die Gastgeber schon in der ersten Halbzeit in Führung. In der 82. Minute traf John Verhoek für die Gäste. Heidenheim, das seit vier Spielen auf einen Sieg wartet, konnte sich nicht weiter von den Abstiegsrängen absetzen (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen).

Heidenheims Coach Frank Schmidt sagte nach der bitteren Pleite: "Wir sind enttäuscht, dass wir verloren haben. Die Kälte war nicht das Problem, sondern eher der Wind. Kiel war zu Beginn besser und hat früh das 1:0 gemacht. Wir haben es nach dem Rückstand nicht geschafft, nur mit einem Tor Unterschied in die Halbzeit zu gehen. 

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Vor 10.278 Zuschauern agierten die Kieler von Beginn an offensiv. Nach einem Abwehrfehler lief Tom Weilandt alleine auf den Heidenheimer Torwart Kevin Müller zu, wurde von Kevin Kraus allerdings zu Fall gebracht. Der Abwehrspieler hatte dabei Glück, dass er nicht die Rote Karte wegen einer Notbremse sah. Schindler verwandelte den Strafstoß sicher (Spielplan/Ergebnisse).

Anschließend wurde die Partie ausgeglichener, echte Chancen konnten sich die Gäste aber nicht erarbeiten.

Im Gegenteil: Kinsombi markierte kurz vor der Pause das 2:0. In der zweiten Halbzeit erhöhte Heidenheim den Druck und erspielte sich Feldvorteile. Die Gastgeber verteidigten aber mit Geschick und einer Portion Glück. Verhoek traf allerdings noch aus kurzer Distanz zum 1:2.

"Es waren sehr, sehr schwierige Bedingungen. Wir hatten in der ersten Halbzeit viel Rückenwind. Dadurch war es schwierig, die Bälle zu timen. Wir sind dank der vielen Chancen verdient mit 2:0 in Führung gegangen", so Kiels Torschütze Kinsombi. "In der zweiten Halbzeit war klar, dass Heidenheim kommen würde. Wir haben bis zum Ende gut verteidigt. Dann haben wir zwar noch ein Gegentor kassiert, aber damit muss man bei diesen Witterungen immer rechnen. Am Ende haben wir den Sieg gut über die Zeit gebracht.

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