Der 1. FC Kaiserslautern holte gegen St. Pauli mit zehn Mann ein spätes Remis © imago

Kaiserslautern - Nach einem Aussetzer von Callsen-Bracker sieht es düster aus für Lautern. Doch der FCK erkämpft mit zehn Mann immerhin ein Remis gegen St. Pauli.

Für den 1. FC Kaiserslautern rückt der Abstieg aus der 2. Fußball-Bundesliga zwar immer näher. Gegen den FC St. Pauli erkämpfte sich der viermalige deutsche Meister aber immerhin in Unterzahl ein 1:1 (0:0). 

Der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt fünf Punkte und kann noch größer werden, wenn Aue sein Heimspiel gegen Fürth am Montag gewinnt. Die Hamburger bleiben als Tabellenneunter im Mittelfeld - acht Zähler nach oben und sechs nach unten trennen sie von Relegationsplätzen. (Die Tabelle der 2. Bundesliga)

Aussetzer von Callsen-Bracker

Die Gastgeber gerieten nach einem bösen Aussetzer von Jan-Ingwer Callsen-Bracker in Rückstand. Der Verteidiger verstolperte als letzter Mann den Ball und konnte Sami Allagui danach nur mit einer Notbremse stoppen.

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Callsen-Bracker sah die Rote Karte, Aziz Bouhaddouz verwandelte den Foulelfmeter zur Führung der Hamburger (73.). Lukas Spalvis gelang nach einer Finte von Halil Altintop, der einen Freistoß schnell ausführte, noch der Ausgleich (84.). (Das Spiel zum Nachlesen im LIVETICKER)

In einer schwachen ersten Halbzeit hatten die Pfälzer vor 32.243 Zuschauern etwas mehr vom Spiel. Die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck brachte auch die beste Torchance zustande: Doch Philipp Mwene verstolperte völlig frei vor dem Tor den Ball (31.).

Nach dem Seitenwechsel steigerte sich St. Pauli und übernahm die Spielkontrolle. Callsen-Brackers Notbremse machte die Aussichten auf einen Sieg aber zunichte.

Gut möglich, dass selbst der gewonnene Punkt am Ende zu wenig ist für die Pfälzer.