Sebastian Stolze erzielte gegen Ingolstadt sein drittes Saisontor für Regensburg
Sebastian Stolze erzielte gegen Ingolstadt sein drittes Saisontor für Regensburg © Getty Images

Regensburg - Aufstiegsaspirant FC Ingolstadt sieht in Regensburg bereits wie der sichere Sieger aus. Doch binnen 18 Minuten dreht der Aufsteiger die Partie.

Bundesliga-Absteiger FC Ingolstadt verliert in der 2. Bundesliga den Anschluss an die Spitzengruppe.

Das Team von Trainer Stefan Leitl unterlag im Donauderby bei Aufsteiger Jahn Regensburg nach einer ähnlich spektakulären Schlussphase wie im Hinspiel mit 2:3 (2:0) und hat nach dem Auftakt des 20. Spieltages schon fünf Punkte Rückstand auf Relegationsplatz drei (Die Tabelle der 2. Bundesliga).

Ingolstadt leitet Wende selbst ein

Alfredo Morales sorgte bereits in der dritten Minute mit seinem dritten Saisontreffer für die Führung der Gäste. Dario Lezcano gelang in der 37. Minute per Elfmeter sein sechstes Saisontor zum 2:0. Robert Leipertz war zuvor von Jahn-Torwart Philipp Pentke von den Beinen geholt worden (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER).

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Ein Eigentor von Hauke Wahl (72.) sorgte dann wieder für Spannung, ehe Sebastian Stolze (78.) und Jonas Nietfeld (88.) die Partie noch drehten. Mit 29 Punkten liegt Regensburg nun gleichauf mit Ingolstadt.

Beierlorzer lobt Moral seines Teams

"Mit der ersten Halbzeit war ich nicht einverstanden. Ingolstadt wollte uns mit unseren eigenen Waffen schlagen. Nach der Pause haben wir aber alles reingelegt. Dass wir uns am Ende so belohnt haben, ist natürlich fantastisch", sagte Jahn-Coach Achim Beierlorzer nach dem Match bei Sky.

Vor 13.010 Zuschauern hielten die Gastgeber bis zum 0:2 gut mit. Danach übernahm aber Ingolstadt in einem hektischen Derby zunächst das Kommando und hätte durch Morales seinen Vorsprung kurz vor der Pause weiter ausbauen können.

Im zweiten Durchgang setzte Regensburg alles auf eine Karte, und Wahl ließ die Gäste durch sein Missgeschick wieder hoffen. Sonny Kittel hätte anschließend alles für Ingolstadt klar machen müssen, ehe Stolze und Nietfeld die Unsicherheit des FCI ausnutzten, der sich offenbar an das Hinspiel erinnerte.

Im vergangenen Jahr hatte der Bundesliga-Absteiger nach einer 2:1-Führung am Ende noch eine böse Überraschung erlebt, als der Jahn durch drei Treffer in den letzten 17 Minuten 4:2 gewann.

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