Nürnbergs Edgar Salli (l.) rettet mit seinem Tor zum Endstand einen Punkt gegen Regensburg
Nürnbergs Edgar Salli (l.) rettet mit seinem Tor zum Endstand einen Punkt gegen Regensburg © Imago

Der 1. FC Nürnberg rettet gegen Jahn Regensburg das Unentschieden. Damit lässt der Club im Kampf um den Aufstieg wichtige Punkte liegen und rutscht in der Tabelle ab.

Der 1. FC Nürnberg hat im Aufstiegsrennen der 2. Bundesliga Federn gelassen. Das Team von Trainer Michael Köllner kam zum Auftakt des 19. Spieltages im bayerischen Duell gegen Jahn Regensburg nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus. (Das Spiel im TICKER zum Nachlesen)

Dank der besseren Tordifferenz sprangen die Franken dennoch auf Platz zwei, Fortuna Düsseldorf kann aber am Mittwochabend wieder vorbeiziehen. (Tabelle der 2. Liga)

Marc Lais (6.) und Marco Grüttner (28.) hatten engagierte Regensburger zweimal in Führung gebracht, dank Hanno Behrens (10.) und Edgar Salli (49.) blieb der Club auch im sechsten Punktspiel nacheinander ungeschlagen. Mit 26 Zählern liegt der starke Aufsteiger Regensburg weiter acht Punkte hinter Nürnberg. (Ergebnisse/Spielplan der 2. Liga)

"Es war ein turbulentes Spiel, das wünscht man sich als Trainer nicht. Dass wir zweimal einen Rückstand aufgeholt haben, ist ein gutes Zeichen", sagte Köllner: "Wir haben leider über 90 Minuten nicht die Spielruhe auf den Platz gebracht, die man eigentlich von uns kennt. Der eine oder andere wollte zu sehr mit dem Kopf durch die Wand."

Nürnberg schrammt am Sieg vorbei

Vor 26.231 Zuschauern im Max-Morlock-Stadion suchten beide Teams direkt die Offensive - und Lais erwischte die Gastgeber mit einem Schlenzer von der Strafraumkante kalt. Doch die Freude währte nicht lang, nur vier Minuten später verwertete Behrens einen Abpraller von Regensburgs Torwart Philipp Pentke zum Ausgleich.

Nürnberg kombinierte weiter gefällig, dennoch nickte Regensburgs Grüttner aus kurzer Distanz zur erneuten Führung ein. Und diese zeigte Wirkung: Der FCN agierte in der Folge völlig verunsichert, Torwart Fabian Bredlow verhinderte einen höheren Rückstand.

Doch die Pause tat Nürnberg gut, direkt nach dem Seitenwechsel erzielte Salli per Kopf sein erstes Saisontor. Fast hätte er sein zweites folgen lassen, doch Penkte reagierte in der 60. Minute stark.