Der FC Ingolstadt drehte das Spiel bei Union Berlin
Der FC Ingolstadt drehte das Spiel bei Union Berlin © Imago

Berlin - Ein umstrittener Elfmeter bringt Union Berlin zunächst gegen den FC Ingolstadt in Führung. Die Schanzer schlagen mit einem Strafstoß und Doppelschlag zurück.

Zweitligist Union Berlin hat auch im zweiten Spiel nach der Entlassung von Trainer Jens Keller eine empfindliche Niederlage kassiert. Im Verfolgerduell gegen den Absteiger FC Ingolstadt unterlag Union mit 1:2 (0:0), gab dabei eine 1:0-Führung aus der Hand und verliert die Aufstiegsränge weiter aus den Augen.

Union lag durch einen verwandelten, aber umstrittenen Foulelfmeter von Steven Skrzybski (59.) zunächst vorne, dann aber kam Ingolstadt auf und drehte die Partie durch Robert Leipertz (73.) und Dario Lezcano (77., Foulelfmeter).

Berlin belegt nur noch den fünften Rang (26 Punkte), während Ingolstadt (28) neuer Vierter ist. Unter Kellers Nachfolger Andre Hofschneider hatte der ambitionierte Klub bereits in der Vorwoche gegen Dynamo Dresden (0:1) verloren (DATEN: Die Tabelle der 2. Liga).

"Wenn wir in einem solchen Spiel 1:0 in Führung gehen, dann müssen wir das über die Zeit bekommen. Das schaffen wir im Moment nicht", sagte Kapitän Felix Kroos bei Sky: "Wir kriegen zu einfache Gegentore. Das darf nicht passieren."

Berlin beginnt besser

Zunächst hatte sich Union die besseren Chancen erspielt. Sebastian Polter (16.) und Felix Kroos (32.) hätten schon früh treffen können, sie wurden von der aufmerksamen Ingolstädter Defensive noch entscheidend gestört (DATEN: Alle Ergebnisse im Überblick)

Doch bei der Entstehung des Elfmeters war der FCI nicht auf der Höhe: Alfredo Morales leistete sich ein unnötiges Foul gegen Marcel Hartel, Skrzybski ließ sich diese Möglichkeit nicht nehmen.

In der Folge zog sich Berlin weit zurück. Ingolstadt erhöhte den Druck und kam zu Chancen: Leipertz glich zunächst aus, dann sorgte Lezcano mit einem weiteren Elfmeter für die Entscheidung (TICKER zum Nachlesen).

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