FC St. Pauli v VfL Bochum 1848 - Second Bundesliga
Lasse Sobiech (2. v. r.) erzielte die 1:0-Führung für die Kiezkicker © Getty Images

Die Kiezkicker finden gegen Bochum nach zuvor acht sieglosen Spielen zurück in die Erfolgsspur und klettern ins Tabellen-Mittelfeld. Für die Gäste endet eine Serie.

Der FC St. Pauli hat den Aufwärtstrend des VfL Bochum gestoppt und sich im letzten Spiel vor der Winterpause den Frust von der Seele geschossen.

Das zuvor acht Spiele sieglose Team von Trainer Markus Kauczinski schlug die Westfalen zum Abschluss des 18. Spieltags der 2. Bundesliga mit 2:1 (1:0). 

Die Kiezkicker zogen am VfL vorbei auf Rang zehn und bauten sich ein beruhigendes Polster von fünf Punkten auf den Relegationsplatz 16 auf. Bochum steht nach einem turbulenten wie unbefriedigenden ersten Halbjahr nur auf Rang zwölf – vor der Saison hatte Sportchef Christian Hochstätter vom Aufstieg gesprochen (Daten: Tabelle).

Kauczinski hatte anschließend ein Sonderlob für Lasse Sobiech parat. "Er ist vorangegangen, er ist ein absoluter Kapitän", sagte der Coach der Hamburger bei Sky, befand bei aller Erleichterung aber auch: "Wir haben auf jeden Fall noch Luft nach oben."

Sobiech trifft mit erster Chance

Sobiech hatte St. Pauli in der 34. Spielminute vor 29.005 Zuschauern mit der ersten echten Torchance in Führung gebracht. Nach einer Ecke reagierte der Kapitän am schnellsten und vollstreckte mit dem linken Fuß. Jan-Marc Schneider nutzte einen Konter nach feinem Zuspiel von Cenk Sahin zum 2:0 (49.) (Daten: Spielplan und Ergebnisse).

Lukas Hinterseer verkürzte noch für die Gäste (75.). Der Bochumer Anthony Losilla sah kurz vor Spielende wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (90.).

Bochum erwischte den besseren Start, ließ aber schnell nach. St. Pauli sorgte immer wieder per Standardsituationen für Gefahr. Sobiech hatte vor der Pause gleich zweimal die Chance zu seinem zweiten Treffer, scheiterte aber per Kopf an Felix Dornebusch (39.) und an der Latte (40.). Nach der Pause drängte der VfL, doch St. Pauli stand bis zum Anschlusstreffer sicher.

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