SpVgg Greuther Fuerth v FC St. Pauli - Second Bundesliga
SpVgg Greuther Fuerth v FC St. Pauli - Second Bundesliga © Getty Images
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Fürth - Greuther Fürth holt gegen St. Pauli wichtige Punkte im Abstiegskampf. Ein grober Schnitzer des Gäste-Keepers bringt die Kleeblätter auf die Siegerstraße.

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Der FC St. Pauli kann in der 2. Liga anscheinend nicht mehr gewinnen. Die Hamburger kassierten bei der SpVgg Greuther Fürth mit zehn Mann eine 0:4 (0:2)-Klatsche und verlieren die Aufstiegsplätze nach sechs Spielen ohne Sieg aus den Augen.

Für Fürth war es ein wichtiger Erfolg im Abstiegskampf, die SpVgg zog an Punkten mit Dynamo Dresden auf Platz 16 gleich. (DATENCENTER: Die Tabelle)

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Fürths Trainer Damir Buric war sehr zufrieden: "Die Art und Weise, wie die Mannschaft das Spiel heute offensiv und defensiv interpretiert hat, hat mir sehr gut gefallen. Heute verdienen sie nach der Kritik der letzten Zeit auch mal ein Lob von meiner Seite."

Azzouzi: "Eine Belohnung für alle"

"Das ist eine Belohnung für den ganzen Verein und die Mannschaft", ergänzte Rückkehrer Rachid Azzouzi bei Sky.

Dagegen war Pauli-Trainer Olaf Janßen bedient, zeigte sich aber als fairer Verlierer. "Ich kann den Fürthern nur zu einem hoch verdienten Sieg gratulieren. Wir haben aus St-Pauli-Sicht ein spezielles Spiel gesehen, dieses Gesicht kannte ich von meiner Mannschaft nicht", meinte Janßen. 

"Wir haben nach der Halbzeit zwar aggressiver gespielt, aber uns unnötig mit einer Gelb-Roten Karte dezimiert."

Maximilian Wittek (33.) und der überragende David Raum (45.) stellten die Weichen vor der Pause auf Fürth-Sieg.

Nach der Gelb-Roten Karte für den früheren Fürther Bernd Nehrig (63., wiederholtes Foulspiel) war das Spiel entschieden. Khaled Narey (72.) und Julian Green (79.) bescherten der SpVgg den höchsten Saisonsieg. (DATENCENTER: Ergebnisse und Spielplan)

"Ich war heute kein guter Leader", sagte ein niedergeschlagener Nehrig anschließend.

Pinter muss verletzt raus

11.000 Zuschauer im Sportpark Ronhof sahen zunächst eine von Taktik geprägte Begegnung, in die Fürths neuer, alter Sportchef Rachid Azzouzi mit einem "sehr, sehr guten Gefühl" gegangen war.

Das täuschte nicht, obwohl die Franken bald einen Rückschlag hinnehmen mussten: Adam Pinter verletzte sich bei einem Foul an Sami Allagui und musste raus (30.). (Das Spiel zum Nachlesen im TICKER)

Kurz darauf traf Wittek nach Zuspiel von Raum per Flachschuss zur Führung, Robin Himmelmann sah nicht gut aus. Bei Raums herrlichem Schlenzer zum 2:0 war der Torhüter machtlos. In Überzahl hatte Fürth leichtes Spiel.