Janos Radoki (r.) kam bei den Spielern von Greuther Fürth offenbar nicht mehr gut an © imago

Janos Radoki musste als Trainer von Greuther Fürth schon früh in der Saison gehen - offenbar haben sich seine eigenen Spieler gegen ihn aufgelehnt.

Janos Radoki ist als Trainer bei SpVgg Greuther Fürth offenbar einem Spieleraufstand zum Opfer gefallen. Nach übereinstimmenden Berichten der Nürnberger Nachrichten und der Nürnberger Zeitung hatte es am Samstag beim Auslaufen nach dem 0:1 gegen den FC Ingolstadt eine konzertierte Aktion der Mannschaft gegeben.

Diese habe sich nach zwei Minuten geschlossen in den Kabinentrakt zurückgezogen.

Manager Ramazan Yildirim wiegelte zwar ab: "So ist das nicht richtig. Ein Aufstand war das nicht." Er räumte aber immerhin ein, "Signale aus der Mannschaft" empfangen zu haben.

"Freude und Lockerheit waren bei den Spielern nicht mehr zu spüren". Es habe sich das Gefühl, "etwas verändern zu müssen, verfestigt".

Greuther Fürth, als einziges Team in der 2. Liga noch punktlos, hatte sich am Montag nach dem miserablen Saisonstart von Radoki getrennt. Nachfolger des 45-Jährigen, der als unbequem und konsequent gilt, wird "bis auf Weiteres" dessen bisheriger Co-Trainer Mirko Dickhaut.

Radoki hatte sein Amt erst im vergangenen November angetreten und im April einen Zweijahresvertrag bei den Franken erhalten.