Wer sich beim Sport ständig richtig auspowert, sollte ab und zu einen Gang herunterschalten. Denn den Körper könnte das überfordern © Sebastian Kahnert/dpa
Lesedauer: 2 Minuten

Effektiver Ausdauersport trainiert das Herz-Kreislauf-System und beugt Krankheiten vor . Hobbysportler sollten es dabei aber nicht übertreiben. Sport1 zeigt warum.

Anzeige

Auspowern und schwitzen bis zum Anschlag, lautet das Motto bei vielen Hobbysportlern.

Dabei macht das Prinzip der subjektiven Unterforderung beim Ausdauersport mehr Sinn, wie Prof. Ingo Froböse erklärt. Er leitet das Zentrum für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln.

Anzeige

Denn wer nach der Anstrengung noch denkt: "Das mache ich morgen gleich nochmal", der trainiert genau richtig, so Froböse.

Geht jemand etwa joggen und kann sich dabei noch mit einem Freund unterhalten, ist er subjektiv unterfordert und nicht völlig ausgelaugt. Auf diese Weise trainiert man im aeroben Bereich: Der Körper hat ausreichend Sauerstoff zur Verfügung und greift auf Fettreserven zurück.

Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

Das Prinzip eignet sich besonders gut für diejenigen, die regelmäßig ihre Ausdauer trainieren wollen. So lässt sich das Herz-Kreislauf-System stärken und Krankheiten wie Diabetes vorbeugen.

Ideal sind zwei bis drei 30-minütige Einheiten pro Woche - am besten sind Sportarten wie Walken und Radfahren.

Meistgelesene Artikel
  • Fussball / Bundesliga
    1
    Fussball / Bundesliga
    Kurze Bayern-Nacht für Leroy Sané
  • Fussball / Bundesliga
    2
    Fussball / Bundesliga
    Hoeneß lobt Salihamidzic-Beförderung
  • Fussball / Transfermarkt
    3
    Fussball / Transfermarkt
    Hertha BSC heiß auf Schalke-Star
  • Basketball
    4
    Basketball
    Pesic-Aus bei Barca - bald Bayern?
  • Fussball / 3. Liga
    5
    Fussball / 3. Liga
    Braunschweig steigt in 2. Liga auf

Ständiges Auspowern überfordert Körper

Wer sich am liebsten ständig richtig ins Zeug legt, sollte also ab und zu einen Gang herunterschalten. Denn auf Dauer kann ständiges Auspowern Systeme innerhalb des Körpers überfordern.

Das kann etwa zum sogenannten Sportlerburnout oder der Unterdrückung des Immunsystems führen, so Froböse.