Omen gehört zu den meistgespielten Agenten in den oberen Rängen von Valorant
Omen gehört zu den meistgespielten Agenten in den oberen Rängen von Valorant © Riot Games
Lesedauer: 2 Minuten

Im April 2020 startete die Valorant Closed-Beta. Das ist nun ein Jahr her. Wie hat sich der Shooter von Riot seitdem entwickelt? Wir schauen uns an, was sich so getan hat.

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Die gravierendste Veränderung ist die Anzahl der Agenten. Zu Beta-Zeiten konnte der Spieler nur zwischen zehn Agenten auswählen. Inzwischen sind fünf weitere Agenten hinzugekommen und noch mehr sind geplant, denn mit jedem neuen Akt wird es in Valorant einen neuen Agenten geben. 

Viele coole Skins – aber auch viele Probleme 

Auf Seiten der Maps hat sich nur wenig getan: Selbst ein Jahr später, gibt es nur fünf Maps in Valorant. Zwar sind Bind, Haven, Split, Ascent und Icebox allesamt tolle Karten, aber verglichen mit anderen Shootern wie CS:GO oder Overwatch ist das wenig. Wir gehen davon aus, dass Riot Games dem Spiel noch mehrere Maps hinzufügen wird, aber 2021 erwarten wir nicht mehr viel. Wir befinden uns bereits im April und Riot hat dieses Jahr bislang noch keine neue Karte hinzugefügt. Wenn man Leaks glauben kann, wird zwar noch im April eine neue Map kommen, aber in Anbetracht der Tatsache, dass die letzte Karte im Oktober 2020 rauskam, ist das Tempo erschreckend langsam. 

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Eine der größten Schwachstellen von Valorant zur Beta-Phase war, dass manche Agenten zu stark waren. Diese Balance-Probleme plagen das Spiel noch heute: Raze gilt seit ihrem Release als sehr overpowered, während andere Charaktere scheinbar mit wenig Grund generft wurden. Hier würden sich viele Stimmen aus der Valorant Community wünschen, dass ihnen von Riot mehr Gehör geschenkt wird.

Keine Beschwerden gibt es dagegen bei der Vielzahl an Skins, die kostenpflichtig erworben werden können. Hier verdient sich der Free-to-play Shooter sein Geld und das merkt man: Die Skins sind schön, detailliert und sehr vielfältig. Toll ist auch, dass weder die Skins noch der Battle Pass einen spielerischen Vorteil geben. Hier kann man Riot absolut nichts vorwerfen. 

Leider hat Valorant ein großes Problem mit Cheatern, das auch nicht durch die Einführung der kontroversen Anti-Cheat-Software behoben werden konnte: Vanguard heißt die Software, die viele Probleme eher verschlimmbessert hat. Gamer klagen aufgrund von Vanguard über FPS-Einbrüche und plötzliche Neustarts. Zudem erkennt die Software Cheater nicht zuverlässig, sodass diese sogar bei Profi-Matches manuell gebannt werden mussten.  

Valorant hat noch ein paar offene Baustellen, aber welches Spiel hat das nicht nach nur einem Jahr? Insgesamt ist Riots erster Shooter ein gelungenes Spiel, das den eSports jetzt schon bereichert und noch viel Potenzial hat.

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