Riot arbeitet weiter gegen die Toxizität in ihren Spielen an
Riot arbeitet weiter gegen die Toxizität in ihren Spielen an © Riot Games
Lesedauer: 2 Minuten

Toxisches Verhalten ist leider Teil der Online-Community und damit auch des digitalen Sports. Riot Games will toxische Spieler nun da treffen, wo es am meisten wehtut.

Anzeige

Jeder kennt es. Man startet das Online-Spiel seiner Wahl, möchte ganz entspannt ein paar Runden daddeln. Doch es läuft nicht sonderlich gut. Vielleicht hat man einen schlechten Tag oder ist schlichtweg noch nicht gut genug, um entsprechende Leistungen zu bringen.

Plötzlich öffnet sich das Chat-Fenster und es wird einem mitgeteilt, wie schlecht man doch ist und das man bitte aufhören solle mit dem Spielen. Meist aus dem eigenen Team. Garniert mit Schimpfwörtern und Beleidigungen. Tatsächlich gibt es auch noch extremere Varianten, wie das Nahelegen, die Option auf Selbstmord doch bitte wahrzunehmen.

Anzeige

Um all das zu vermeiden, möchte Riot Games nun Spieler, die solch ein Verhalten an den Tag legen, da treffen, wo es jeden ambitionierten Gamer am meisten wehtut - in den Ranked Games.

Riot Games zu Mobbing-Opfern: "We hear you!"

In einem Reddit-Post schrieb ein User, dass er es für sinnvoll halten würde, dass Spieler, die aufgrund ihrer Toxizität schon einen Chat-Ban haben, seiner Meinung nach auch gleichzeitig für Ranked Games gesperrt werden sollten. Ein weiterer Nutzer des Chatrooms mit dem Namen "RiotBrighteyz", der offensichtlich zu Riot Games gehört, antworte darauf, dass die Ideen aus der Community gehört werden und der Publisher zumindest mit Bezug auf seinen Shooter Valorant schon daran arbeite, genau diese Art von Ban umzusetzen.

Die Stimme der Community wird bei Riot Games gehört
Die Stimme der Community wird bei Riot Games gehört © Screenshot via Reddit

Es wäre ein erster Schritt, um der Toxizität, die nach wie vor in den meisten Online-Spielen vorherrscht, Herr zu werden.