Jaime "Karma" Bickford wurde live von einem Blitz getroffen
Jaime "Karma" Bickford wurde live von einem Blitz getroffen © twitter.com/@KarmahTV
Lesedauer: 2 Minuten

Beim eSports ist die Verletzungsgefahr im Vergleich zu physischen Sport deutlich geringer. Dass sie aber dennoch vorhanden ist, musste nun eine Casterin schmerzhaft erfahren.

Anzeige

Rocket League ist einer der am leichtesten zugänglichen eSports-Titel. 

Allein, in Zweier- oder Dreier-Teams versuchen die Spieler einen überdimensionierten "Fußball" in das gegnerische Tor zu bugsieren. Doch anstatt virtueller Füße, kommen hier raketenbetriebe Autos zum Einsatz.

Anzeige

Bis auf die Tatsache, dass diese Flitzer an Wänden fahren oder bei gezieltem Nitro-Einsatz auch mal durch die Luft fliegen, gibt es keine besonderen Mechaniken oder Regeln, die einem auf den ersten Blick unverständlich vorkommen könnten.

Rocket League einfach zugänglich

Die Hürde, das Interessierten das Zuschauen erst ermöglicht wird, nachdem sie sich durch siebzehn Regelbücher und dreiundzwanzig Gameplay-Tutorials gearbeitet haben, ist bei Rocket League im Vergleich zu manch anderem eSports-Titel nicht gegeben.

Am einfachsten lässt sich Rocket League mit der von Stefan Raab vor Jahren ins Leben gerufenen Autoball-WM vergleichen, abzüglich der haarsträubenden Überkopf-Manöver und möglichen Verletzungen.

Tatsächlich ist diese Sportart nun um eine abenteuerliche Geschichte reicher. Denn während eines Rocket-League-Turniers kam es zu einem äußerst kuriosen Vorfall, bei dem eine Kommentatorin indirekt vom Blitz getroffen wurde.

Schock-Moment live im Stream

Jaime "Karma" Bickford war gerade dabei ein Rocket-League-Turnier über Twitch zu kommentieren, als die Zuschauer plötzlich ein lautes Geräusch, gefolgt von einem Scheppern und einen Aufschrei der Casterin hörten.

Über Boston, wo Bickford lebt, tobten zum Zeitpunkt des Turniers heftige Unwetter. So kam es, das im Nachbarhaus ein Blitz einschlug, der sich anschließend den kompletten Weg durch sämtliche Leitungen bis hin zu dem eingesteckten Controller der Kommentatorin bahnte. Dieser ging dann, laut Bickford, in einem Funkenregen auf und verbrannte ihre Hände. 

Trotz des offensichtlich hörbaren Schmerzes, ließ es sich Bickford nicht nehmen das Turnier, nach dem ersten Schock-Moment, zu Ende zu kommentieren. In einem späteren Update gab die Casterin nach einem Arztbesuch via Twitter an, dass sie tatsächlich leichte Verbrennungen erlitten hat, diese aber schnell und gut heilen würden.

So kurios die Verletzung Bickfords auch daherkommt, dürfte diese eine Ausnahme bleiben. Der eSports ist generell - logischerweise - eine der sichersten Sportarten der Welt.