In PUBG ist die Pfanne eine Waffe und Rüstung zugleich © Bluehole/PUBG Group

Der Fortnite-Hype bekommt Konkurrenz: PlayerUnknown's Battlegrounds präsentiert vom 25. bis zum 29. Juli 2018 das erste eigene Großevent in Berlin.

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Im Genre der Battle-Royale-Games gibt es neben dem Comic-Shooter Fortnite mit PlayerUnknown's Battlegrounds (PUBG) einen weiteren großen Titel. Dieser bekommt nun ein millionenschweres Turnier verpasst. Beim PUBG Global Invitational messen sich die besten Gamer der Welt.

Zwei Millionen zum Debüt

Bei der ersten offiziellen Veranstaltung von PUBG-Entwickler PUBG Corp. gibt es auch direkt eine Rekordsumme zu gewinnen. Insgesamt wird um zwei Millionen US-Dollar, sprich rund 1,6 Millionen Euro, gespielt. Damit übertrumpft das eigentlich noch recht junge Game andere große eSports-Titel. Im Vergleich geht es bei den zwei Mal im Jahr ausgetragenen Weltmeisterschaften in Counter-Strike: Global Offensive um je eine Millionen US-Dollar.

Bei dem Event in Berlin vom 25. bis zum 29. Juli werden 20 Teams aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt gegeneinander antreten. Die Mannschaften, die aus vier Spielern bestehen, qualifizieren sich im Vorfeld über diverse Online-Turnier. Informationen bezüglich Austragungsort und Ticketkosten sind bis dato noch nicht bekannt.

Spielprinzip wie Fortnite

Gespielt wird in zwei Modi: Im "Third-Person"-Modus können die Zuschauer und Gamer ihrem Charakteren über die Schulter schauen, während in der "First-Person"-Ansicht der virtuellen Charakters aus der Ego-Perspektive gesteuert wird.

Das generelle Spielprinzip ähnelt dem von Fortnite sehr. Insgesamt 100 Spieler landen in Teams auf einer Insel und müssen überleben. Dafür sammeln sie zufällig platzierte Gegenstände ein und versuchen ihre Gegner auszuschalten. Eine künstliche Zone begrenzt den Spielbereich zunehmend, sodass es am Ende auf immer engeren Raum zu Konflikten kommt.

Gigantische Fangemeinde

Mit Neymar jr. ist sogar einer der bekanntesten Kicker der Welt ein großer PUBG-Fan, wie sein Onlineprofil auf der Spieleplattform Steam verriet. Auch eSports-Kumpel Fernando "fer" Alvarenga bestätigte im SPORT1-Interview Neymars Leidenschaft für den Shooter.  Jedoch outeten sich andere Fußballer wie Lionel Messi oder Timo Werner als Fortnite-Fans und feierten Torerfolge mit Jubelgesten aus dem PUBG-Konkurrenten. 

Im Gegensatz zu PUBG kommt Fortnite im Comic-Look daher und lässt sich grundsätzlich kostenlos spielen. Darüber hinaus steht das Spiel sowohl auf der PlayStation 4, Xbox One als auch den PC zur Verfüfung, während PUBG lediglich auf der Xbox und dem PC zu finden ist. 

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