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Karl-Heinz Rummenigge erklärt die Planung des FC Bayern bezüglich eines eSports-Einstieg. Bereits in Kürze könnte eine Entscheidung fallen.

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Das klingt nach Rolle rückwärts: Entgegen vorherigen Aussagen könnte der FC Bayern schon in Kürze im eSports einsteigen.

"Wir sind intern in finalen Diskussionen. Ich kann mir vorstellen, dass wir uns im E-Sport den Fußballspielen zuneigen", sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge am Wochenende beim FC Bayern Digital Campus.

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"Wir wollen Erfahrung sammeln auf dem Gebiet und wir werden zeitnah eine Entscheidung fällen. Ich kann mir vorstellen, dass es die pro E-Sport Soccer sein wird", ergänzte der Bayern-Boss - und distanzierte sich damit auch von vorherigen Aussagen des Klubs.  

Lange Zeit hatte der Deutsche Meister einen Einstieg kategorisch abgelehnt, vor allem Ex-Präsident Uli Hoeneß hatte sich stets ablehnend geäußert. Im Januar kündigte Rummenigge dann bereits erste Diskussionen über einen Einstieg an und öffnete sich dem Thema. "Baller- und Kriegsspiele" seien dagegen nicht gewünscht, lediglich im Fußball prüfe man einen Einstieg.

Nun also wird es sehr konkret bei den Münchnern: Mehr als die Hälfte der Bundesligaklubs haben mittlerweile eigene eSports-Projekte, die meisten engagieren sich im Videospiel-Klassiker FIFA20. Außerdem läuft derzeit die zweite Saison der Virtuellen Bundesliga (VBL), an der 22 Erst- und Zweitligisten teilnehmen.