Das koreanische Team Griffin hat trotz ihres nur dreijährigen Bestehen alle Höhen und Tiefen erlebt - jetzt löst es sich auf
Das koreanische Team Griffin hat trotz ihres nur dreijährigen Bestehen alle Höhen und Tiefen erlebt - jetzt löst es sich auf © Riot Games
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Die League-of-Legends-Organisation Griffin ist Geschichte. Nach drei spektakulären Jahren, in denen das Team alle Höhen und Tiefen erlebte, ging es nun leise zu Ende.

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Das vielversprechende koreanische Team Griffin hat sich aufgelöst. Nach gerade einmal drei Jahren ist der ehemalige Shootingstar der LCK nur noch Geschichte. In einem Abschiedsbrief auf Twitter bedankte sich das Team bei seinen Fans.

Griffin: Die ungekrönten Könige

Hoch geflogen und tief gefallen - auf niemanden trifft diese Entwicklung eher zu als auf Griffin. Ihr erstes Jahr in der koreanischen Challenger League verlief noch unauffällig. Sie beendeten den Spring Split 2017 auf dem siebten und den anschließenden Summer Split auf dem dritten Platz. 2018 sollte dann alles anders werden. Sie marschierten durch die ihre Liga und standen am Ende des Spring Splits mit 14:0 an der Spitze. Es folgte der Aufstieg in die höchste koreanische Liga LCK.

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In einer noch nie dagewesenen Art und Weise dominierten sie auch den Summer Split der LCK und erreichten als Tabellenzweiter die Playoffs. Erst im Finale verloren sie gegen KT Rolster mit 2:3, aber gewannen dafür die Aufmerksamkeit der gesamten LoL-Welt.

Es folgten Siege beim KeSPA Cup 2018 und zwei erste Plätze in der regulären Frühlings- und Sommersaison. Die einzige Schwäche, die zu der Zeit auszumachen war, schien Best-Of-5-Spiele zu sein. Sowohl in den Spring als auch in den Summer Playoffs verlor Griffin gegen das wiedererstarkte T1 in großen Finalpartien. Dennoch qualifizierten sie sich für die Worlds, wo sie als Titelfavoriten gehandelt wurden.

Die tragische Abstieg von Griffin

Das Drama begann während der Worlds. Der zu diesem Zeitpunkt entlassene Coach Kim "cvMax" Dae-ho geriet mit den Spielern aneinander, die ihn öffentlich des Lügens bezichtigten. Daraufhin verwies cvMax auf illegale Spielerverträge, die der Griffin Direktor Cho Gyu-nam ausgehandelt haben soll. Riot Games überprüfte besagte Verträge und verhängte eine Geldstrafe. Der Direktor wiederum behauptete, cvMax solle Spieler beleidigt und geschlagen haben. Letztlich beschuldigte jeder den anderen und von der einst so hochgelobten Organisation blieb nur ein Krisenherd zurück.

Von da an war die Organisation zerrüttet, was sich maßgeblich auf Griffins Ergebnisse auswirkte. Im anschließenden Spring Split 2020 wurde Griffin Letzter und stieg wieder in die Challenger League ab. Sie verloren ihre Starspieler und erreichten im Sommer nur einen durchschnittlichen fünften Platz.