Anivia soll mit Patch 10.25 wieder groß rauskommen
Anivia soll mit Patch 10.25 wieder groß rauskommen © Riot Games
Lesedauer: 3 Minuten

Das neue Itemsystem hat den Rift gehörig durcheinander gewirbelt. Nun stehen mit Patch 10.25 die nächsten großen Änderungen an. 28 Champions sollen überarbeitet werden.

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Der nächste große Patch für League of Legends steht an. Nach der Einführung der Mythic Items und der Komplettüberarbeitung des Itemshops, kündigte Riots führender Gameplay-Designer Mark "Scruffy" Yetter via Twitter insgesamt 28 Champion-Änderungen an. 

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Auf Aktion folgt Reaktion

Die vielen Balance-Anpassungen stehen dabei in direktem Zusammenhang mit der Umstrukturierung des Item-Systems. Durch die neu implementierten Gegenstände fand eine Umverteilung der bisher bestehenden Kräfteverhältnisse statt. Champions, die vor Patch 20.23 noch "on Top of the Meta" standen, finden sich inzwischen in der Bedeutungslosigkeit wieder. Andere wiederum sind vom Ende der Nahrungskette innerhalb weniger Wochen an die Spitze gesprungen.

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Um die Balance wiederherzustellen wird Riot mit Patch 20.25 Änderungen an knapp 30 Champions vornehmen. Insgesamt sollen acht davon generft und die restlichen 20 gebufft werden.

Neu ins Spiel kommt "die eiserne Jungfrau" Rell, die eine Support-Version von Hecarim mit einigen interessanten Fähigkeiten ist.

Nerfs

  • Annie
  • Fizz
  • Galio
  • Jhin
  • Kayle
  • Kayn
  • Morgana Mid
  • Samira

Besonders empfindlich soll der Patch Kayn treffen. Der mittlerweile omnipräsente Jungler büßt pro Stufe 10 Grundschaden auf dem Q ein und bekommt eine Sekunde mehr Cooldown verabreicht. Zudem wird seine Grundrüstung von 38 auf 35 abgesenkt. Ob diese Änderung reicht, um den viel zu starken Sensenschwinger auszuhebeln, bleibt abzuwarten.

Hier geht es zu den vollständigen Patchnotes.

Buffs

  • Anivia
  • Gragas
  • Ivern
  • Karthus
  • Lee Sin
  • Lulu
  • Mordekaiser
  • Nasus
  • Nidalee
  • Pantheon Top
  • Qiyana
  • Rengar Jungle
  • Seraphine Mid
  • Taliyah
  • Talon
  • Twitch
  • Warwick
  • Wukong Jungle
  • Yasuo
  • Yone

Viele Verbesserungen, die vor allem den Eisvogel wieder ins Licht ziehen wollen. Anivia ist im vergangenen Jahr nahezu vollständig aus dem Rift verschwunden, weil ihre Alternativen schlichtweg zu stark waren. Somit erhöht Riot das allgemeine Animationstempo, verringert den Cooldown auf dem Q und erhöht den Schaden. Die neu dazugekommene "Unterkühlung" durch den Q-Spell Blitzeis sorgt dafür, dass andere Fähigkeiten des Vogels erhöhten Schaden anrichten.

In einem seiner letzten Streams erklärte Anivia-Legende Henrik "Froggen" Hansen, dass die Umstrukturierung des Schadens auf dem Q unvorteilhaft sei. "Wenn die Minions spawnen und auf die Lane kommen, machen wir mit dem Q 147 HP Schaden. Also können wir sie nicht mit zwei Qs last-hitten. Das ist furchtbar", wird er von dotesports zitiert.

Hier geht es zu den vollständigen Patchnotes.

Ebenfalls generalüberholt wurde Pantheon. 

"Mit Pantheons letzter Überarbeitung wollten wir dem alten Hasen der oberen Lane neues Leben einhauchen. Mit der Zeit und den Entwicklungen im Profi-Spiel hat der überarbeitete Champion dann erst die mittlere Lane erobert und ist dann zum Supporter geworden. Obwohl wir es gern sehen, wenn Spieler innovativ handeln und einen Champion auf Reisen schicken, können wir die Stimmen nicht ignorieren, die den alten geliebten Champion vermissen. Außerdem lohnt es sich, Pantheon wieder ein Stück seiner alten Persönlichkeit zurückzugeben.

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Dennoch wollen wir mit diesen Änderungen Supporter-Pantheon nicht aus dem Verkehr ziehen, sondern die Stärke dieser Rolle anpassen und gleichzeitig die Werkzeuge verbessern, durch die Fans des alten Pantheons ihn wieder erfolgreich auf der oberen Lane oder gar der mittleren Lane spielen können – wie wir es vor Jahren versprochen haben.
Kurz und bündig: Sein Q soll häufiger verfügbar sein und er soll sich mehr auf sich selbst konzentrieren, mithilfe von Dingen wie Rüstungsdurchdringung (anstatt unterstützender Effekte, d. h. eine starke Unverwundbarkeit), Verlangsamung und mehr Lauftempo, wenn er vom Himmel am Schauplatz des Geschehens eintrifft."