Entwickler Riot Games lässt mit Hilfe von Universal Music gleich sechs Songs für die Worlds 2020 produzieren. Größtenteils chinesische Künstler sind daran beteiligt
Entwickler Riot Games lässt mit Hilfe von Universal Music gleich sechs Songs für die Worlds 2020 produzieren. Größtenteils chinesische Künstler sind daran beteiligt. © Riot Games / Universal Music
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Zu den Worlds 2019 mussten sich League-of-Legends-Fans lange gedulden, ehe Riot Games "Phoenix" veröffentlichte. Für die diesjährige WM sind sechs neue Songs geplant.

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Die Weltmeisterschaft in League of Legends ist nur noch einen Monat entfernt. Grund genug für Entwickler Riot Games bekannt zu geben, dass sie mit dem Musiklabel Universal Music an sechs thematisch passenden Songs arbeiten. Insgesamt sind 14 Künstler an der Produktion beteiligt, die bereits im Juli startete.

Songs für die eSports-Community

Die Gruppe traf sich vom 24.-27. Juli in Shanghais GUM-Studios, um verschiedene Ideen zu entwickeln. Unter den Künstlern sind "Golden Melody Awards"-Gewinner Matzka und Gong sowie die Reality-Show-Teilnehmerin Chiyo. Die komplette Liste besteht aus größtenteils chinesischen Künstlern, die in der westlichen Welt eher unbekannt sind.

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"Musik und Gaming haben keine Grenzen. Wenn beides zusammenfindet, sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt", so Joe Fang, Geschäftsführer von Universal Music in China. "Es ehrt mich, mit Riot Games zu kooperieren und Songs zu kreieren, die diesem weltbekannten Event gerecht werden."

Wie die sechs Songs klingen werden, ist nicht bekannt. Laut Joe Fang versuche man aber, die chinesische eSports-Community anzusprechen. Die Zusammenarbeit von 14 Sängern/Songwritern solle dafür sorgen, dass originelle und kreative Stücke entstehen.

Worlds 2020

Die 2020 LoL-Weltmeisterschaften werden vom 25. September bis 31. Oktober in Shanghai stattfinden. Das Finale wird im Fußballstadion "Pudong Football Stadium" ausgetragen, welches sich gerade noch im Bau befindet. Die Fertigstellung soll im September 2020 erfolgen und 33.765 Zuschauern Platz bieten. Noch ist nicht klar, ob und wie vielen Menschen der Zutritt zu den Spielen erlaubt sein wird.