Das kalifornische Start-Up Gamer Republic will über Kickstarter in die LCK
Das kalifornische Start-Up Gamer Republic will über Kickstarter in die LCK © LCK / Kickstarter / SPORT1
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Im kommenden Jahr wird die südkoreanische League-of-Legends-Liga LCK ein Franchise-Modell starten. Das Startgeld schmerzt in der Börse, ein Team geht einen speziellen Weg.

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Um ab der kommenden Saison in der LCK spielen zu können, muss jedes Team ein Startgeld entrichten. Dieses beträgt rund 10 Millionen US-Dollar. Für gestandene Organisationen wie T1 dürfte das kein allzu großes Problem darstellen. Andere werden erfinderisch.

Spenden für Managerposten

Das Start-Up Gamer Republic möchte im nächsten Jahr professionelles League of Legends in Südkorea spielen. Damit die finanzielle Komponente klappt, wurde kurzerhand eine Kickstarter-Kampagne gestartet. Insgesamt wünschen sich die Macher eine Summe von von 20 Millionen US-Dollar, um auch die um das Team entstehenden Kosten abdecken zu können.

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Wer spendet kann ab gewissen Beträgen Prestige-trächtige Posten in der Organisation bekleiden. Dazu gehören Manager-Aufgaben, Spieler-Transfers, Drafts bei den Spielen und vieles mehr.  Jegliche Gewinne, die eingespielt würden, kämen den Unterstützern zu gute. Wer mehr reinsteckt, bekommt höhere Prozente ausgezahlt.

Bislang hält sich die Unterstützung für die Kampagne allerdings in Grenzen. Bei 34 Tagen Rest steht der Counter bei unter 20.000 Euro.

So teilen sich die verschiedenen Mitgliedschaften bei dem Kickstarter-Projekt Gamer Republic auf
So teilen sich die verschiedenen Mitgliedschaften bei dem Kickstarter-Projekt Gamer Republic auf © Gamer Republic

Das Projekt ist in Kalifornien stationiert. Damit käme eine amerikanische Organisation in die koreanische Superliga. Gamer Republic möchte ein Team schaffen, das "mit Datenanalyse und System gewinnt."

Ob das ambitionierte Vorhaben gelingt, behält SPORT1 für euch im Auge.