Im Januar stieß Marius "Veigar v2" Aune als Strategic Coach zu Fnatic, doch schon jetzt ist seine Karriere beendet. Der Grund sind Äußerungen aus den letzten Jahren
Im Januar stieß Marius "Veigar v2" Aune als Strategic Coach zu Fnatic, doch schon jetzt ist seine Karriere beendet. Der Grund sind Äußerungen aus den letzten Jahren © Fnatic
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Im Januar stieß Marius "Veigar v2" Aune als Strategic Coach zu Fnatic, doch schon jetzt ist seine Karriere beendet. Der Grund sind Äußerungen aus den letzten Jahren.

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+++ Update von 17:30 +++

SPORT1 hat mittlerweile von Fnatic eine Rückmeldung bekommen. Laut dieser wird die eSports-Organisation "diesen Sachverhalt nicht weiter kommentieren".

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+++ Ursprüngliche Nachricht +++

In League of Legends bestehen die Teams augenscheinlich nur aus einem Coach und den Spielern. In Wahrheit jedoch, stecken unzählige weitere Mitarbeiter hinter einem Erfolg oder Misserfolg eines Teams.

Im Januar gab die bekannte eSports-Organisation Fnatic bekannt, den bestehenden Coaching-Staff zu erweitern und engagierte vier neue Mitarbeiter. Darunter befand sich auch der Norweger Marius "Veigar v2" Aune, der zuvor in den nordischen Regionen als Spieler und insbesondere Coach unterwegs gewesen ist.

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Bei Fnatic bekleidete er nun die Rolle des Strategic Coaches und arbeitete in dieser Position eng mit den Spielern von Fnatic und Head-Coach Alfonso Aguirre Rodriguez, besser bekannt als Mithy, zusammen. 

Beleidigungen und pädophile Äußerungen

Diese Zusammenarbeit wurde nun jedoch augenscheinlich und mit sofortiger Wirkung von Fnatic beendet. Der Grund seien rassistische und stellenweise auch pädophile Aussagen von Aune. 

Obwohl Fnatic im Zuge der Bekanntgabe keine Namen nannte, wurde im Umfeld von Twitter schnell bekannt, dass es sich bei der entlassenen Person um Marius "Veigar v2" Aune handle. Eine Userin postete zudem Screenshots, auf denen entsprechende Aussagen des League-Experten zu sehen sind. 

Auch innerhalb des Spiel fiel er negativ auf. So beleidigte er einen Mitspieler auf übelste Weise und drohte zudem diesen, im echten Leben umzubringen. Im Endeffekt weitere Gründe für Fnatic, um sich von dem nun ehemaligen Mitarbeiter zu trennen.