Faker will den virtuellen Sport bei Olympia sehen
Faker will den virtuellen Sport bei Olympia sehen © Riot Games

Der südkoreanische eSports-Star Lee Sang Hyeok hofft darauf, dass eSports künftig olympisch wird. Der "Messi des esports" erklärt auch, warum.

Der südkoreanische eSport-Star Lee Sang Hyeok hat sich für eine Aufnahme des virtuellen Sports in das Programm der Olympischen Spiele ausgesprochen.

"ESport hat ein großes Potential, offizieller Sport bei den Asienspielen und bei Olympia zu werden", sagte Hyeok, ein großer Star im Fantasyspiel League of Legends, der französischen Nachrichtenagentur AFP.

Bei den derzeit in Indonesien stattfindenden Asienspielen ist eSport erstmals als Demonstrations-Sportart dabei. Bereits bei der nächsten Ausgabe 2022 in Hangzhou/China könnte eSport offizieller Teil des Programms werden.

"Esport ist äußerst populär bei der Jugend, ich denke, dass es ein größeres Wachstumspotenzial hat als jeder andere Sport", sagte Hyeok. Der 22-Jährige gehört unter seinem Pseudonym "Faker" zu den erfolgreichsten eSportlern überhaupt, durch Preisgelder ist er bereits zum Millionär geworden. In der Szene gilt er als "Lionel Messi des eSport".

IOC-Präsident Thomas Bach hatte sich zuletzt dem eSport angenähert, eine kurzfristige Aufnahme ins olympische Programm aber ausgeschlossen. Eine kategorische Absage erteilte er Spielen mit Gewaltinhalten.