Das League of Legends-Team vom FC Schalke 04 unterliegt G2 Esports im Finale der Regional Qualifiers von League of Legends' EU LCS. Somit verpasst Königsblau die erste WM-Teilnahme in der Vereinsgeschichte
Das League of Legends-Team vom FC Schalke 04 unterliegt G2 Esports im Finale der Regional Qualifiers von League of Legends' EU LCS. Somit verpasst Königsblau die erste WM-Teilnahme in der Vereinsgeschichte © Riot Games / lolflickr

Enttäuschung bei den Spielern von S04. Das Team um Erlend "Nukeduck" Vatevik Holm verpasst die Qualifikation für die anstehende WM in League of Legends.

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Die eSport-Asse von Schalke 04 haben die Qualifikation für die League-of-Legends-WM verpasst.

Nachdem die Königsblauen bereits das Finale des EU LCS Summer Splits nicht für sich entscheiden konnten, blieb als letzte Möglichkeit den Gewinn der Regional Qualifiers, um das WM-Ticket zu lösen. Doch auch hier musste sich Schalke, trotz eines zwischenzeitlichen Ausgleichs, geschlagen geben. 

G2 Esports mit den besseren Karten

Bereits im Vorfeld zur letzten EU-LCS-Partie wurde G2, trotz der Nichtteilnahme in den Summer Split Finals, als Favorit gehandelt. Wie Splyce trainierten die Spieler von G2 wie besessen, um am Ende doch noch nach Korea zur Weltmeisterschaft zu fahren. Tatsächlich schlug G2 zunächst Splyce im "Halbfinale", ehe auch Schalke im letzten Spiel der europäischen Königsklasse das Nachsehen hatte.

Mit einem Spielstand von 3:1 machte die von Carlos "ocelote" Rodriguez geführte eSports-Organisation die WM-Teilnahme perfekt. 

Schalke kann stolz sein

Doch ungeachtet der verpassten WM-Teilnahme, dürfen die Schalker stolz auf sich sein. So hätte niemand vor dem Summer Split überhaupt damit gerechnet, dass die Gelsenkirchener soweit kommen würden. Nun bleibt es jedoch abzuwarten, ob Schalke auch im kommenden Jahr in der EU LCS antritt. Bekanntlich wird die Liga komplett umgekrempelt und in ein Franchising-System umgewandelt.

Hierfür müssen sich die teilnehmenden Teams für einen gewissen Millionenbetrag einkaufen, weshalb es abzuwarten gilt, ob der FC Schalke 04 gewillt ist, eine Summe zwischen acht und zehn Millionen Euro zu bezahlen.

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