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Lesedauer: 4 Minuten

Wuhan - Das Team Misfits überrascht bei den Worlds 2017 und schafft es aus der Gruppenphase. Jetzt müssen PowerOfEvil und Co. gegen den Titelverteidiger ran.

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Von Marc Marake

Misfits Weg zu den Worlds war nicht in Stein gemeißelt. Erst der Durchmarsch bis ins Finale der Sommer-Playoffs buchte dem Überraschungsteam das Worlds-Ticket.

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Stille Wasser sind tief

Misfits wurde in eine unberechenbare Gruppe gelost: Zum einen Flash Wolves, das international etablierte Top-Team aus der LMS-Region, zum anderen Team SoloMid, der stärkste Vertreter aus Nordamerika und Worlds Stammgast. Team WE ist der dritte Seed aus China, eine der stärksten Regionen, überrolte die Play-In-Phase und komplettiert somit die Gruppe.

Doch schon die Hinrunde der Gruppenphase stand unter einem guten Stern: Mit je einem Sieg über Flash Wolves und TSM schwebten PowerOfEvil und Co. auf Wolke Sieben. Damit belegte das Team aus der Challenger Series überraschend Platz eins - den es jedoch mit zwei weiteren Teams teilen musste.

Dementsprechend wichtig war die Rückrunde. Nach der Niederlage gegen den direkten Konkurrenten musste das EU-Team zittern. Dank des TSM-Patzers hieß es Do or Die im Tiebreaker gegen die Nordamerikaner. Mit Erfolg und Freudentaumel.

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Ein Match der Kontraste

Lokalmatador Team WE sicherte sich in der Gruppe D den ersten Platz. Somit muss sich Misfits mit dem Zweiten begnügen, was zur Folge hat, dass sie im Viertelfinale gegen einen Gruppensieger spielen müssen. Dieser ist SK Telecom T1, amtierender Weltmeister.

Die Teams könnten unterschiedlicher nicht sein. Während alle fünf Spieler von Misfits in China ihr Worlds-Debüt geben, sind die Südkoreaner abgeklärte WM-Veteranen.

Damit nicht genug: Weder die Organisation noch ihre Spieler können Trophäen wie den LCS-Sieg vorweisen. Auf der anderen Seite gewann SKT monumentale drei Weltmeisterschaften. Allen voran durch den wohl besten League of Legends-Spieler aller Zeiten - Faker.

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Otto Rehhagel meets Misfits

Daraus wird deutlich, dass PowerOfEvil und sein Team der klare Außenseiter sind. Trotzdem gibt es Mittel und Wege, um dem Favoriten das eine oder andere Spiel abzuluchsen oder mit minimaler Chance sogar die komplette Series zu gewinnen.

Schon in der Gruppenphase überraschte der Zweitplatzierte aus Europa. Normalerweise agieren Rookies sehr defensiv und lassen sich das Spiel des Gegners aufzwängen. Die Misfits hingegen spielten proaktiv und ihren Stärken entsprechend. IgNar packte als einer der einzigen Spieler Thresh aus und das sehr erfolgreich. Im wichtigen Rückrundenspiel gegen TSM trauten die Misfits sich zudem auf Blitzcrank und Yasuo.

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Das führte bei einem so unerfahrenen Team zwangsweise auch zu Fehlern. Doch nutzten sie diese positiv und zeigten eine der wichtigsten Qualitäten in einem Turnier: Anpassungsfähigkeit.

Siegesbedingungen

Starspieler PowerOfEvil hat mit Faker den schwersten individuellen Gegner für das Mid-Lane-Matchup erwischt. Allerdings könnte der Deutsche ihn wenigstens in Zaun halten. Hans sama ist der zweite Protagonist des Teams, der bisher eine unglaubliche Leistung zeigte, gegen Bang und Wolf jedoch ebenfalls eine große Aufgabe hat.

Doch ist der Titan nicht fehlerfrei. Das Early-Game der Südkoreaner lässt bisher zu wünschen übrig und stellt die Achillesferse des Teams dar. Sollten die Europäer fulminant ins Spiel starten, könnten sie den Giganten zum wanken bringen.

Das Unmögliche möglich machen?

"Seit den Summer-Playoffs haben wir allen immer das Gegenteil bewiesen. Wir hätten gegen die Unicorns of Love verlieren sollen, gegen Fnatic, doch haben wir es immer geschafft. Wir haben den Zweiflern bewiesen, dass sie falsch liegen", sagte PowerOfEvil im Interview mit Travis Gafford.

Misfits hat sich nicht nur stetig verbessert, sondern auch für ein Rookie-Team unerwartet mentale Stärke bewiesen, indem sie den entscheidenden und nervenaufreibenden Tiebreaker gegen TSM gewinnen konnten. Ein weiteres wichtiges Attribut, sollte die europäische Hoffnung eine Chance auf den Sieg haben.

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