© Riot Games, Freaks 4U Gaming-Grafik
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Am Wochenende stehen sich Royal Never Give Up und SK Telecom T1 sowie Team WE und Samsung Galaxy gegenüber. Diese Champion-Picks werden hart umkämpft sein.

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Die diesjährige League of Legends-World Championship geht am Wochenende in ihre heiße Phase. Vier Teams sind im Turnier verblieben und kämpfen nun um das Gesamtpreisgeld von mindestens 4 Millionen US-Dollar. SPORT1 wirft einen Blick auf die wichtigsten Champions der beiden Duelle.

Mid-Lane-Party voller Abwechslung

Die Mid-Laner der Halbfinalisten zeigten im bisherigen Turnierverlauf viel Abwechslung und könnten auch am Wochenende den einen oder anderen neuen Pick bringen. SKTs Superstar Faker und Top-Laner Alphari von den Misfits sind die beiden Spieler, die in der Gruppenphase und dem Viertelfinale die meisten verschiedenen Charaktere einsetzten, nämlich acht.

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Der Südkoreaner war auf jedem seiner acht Champions nur maximal zweimal zu sehen. Dass sein Champion-Pool einem Champion-Ozean gleicht, ist keine Neuheit für den besten Spieler aller Zeiten.

Galio und Taliyah sind mit ihrer Fähigkeit, rasch zu den Side-Lanes zu gelangen, sehr beliebte und starke Wahlen. Dazu gesellen sich regelmäßig Syndra, Ryze oder Corki. Es wäre keine Überraschung, wenn einer der vier Mid-Laner einen speziell vorbereiteten Pick zeigt. Die Mid-Lane scheint die meisten viablen Champions zu haben.

Ardent Censers und Hyper-Carrys

Wie erwartet dominierten auf der Bot-Lane die Ardent Censer-Support und ihre Hyper-Carrys. Das viel zu starke Item wurde auf den Live-Servern bereits zweimal generft, doch bei den Worlds wird ein älterer Patch gespielt. Obwohl die Misfits im Viertelfinale zeigten, dass es theoretisch auch ohne das Item geht, macht es sehr viel Sinn, dieses weiter zu priorisieren.

Janna, Lulu, Rakan, Taric: Die Liste der häufig gespielten Supports liest sich schnell. RNGs Ming wich dreimal auf Soraka aus, ist von den vier Halbfinal-Supports aber der einzige. Lediglich Wolf von Titelverteidiger SKT traute sich an Champions heran, die keinen Ardent Censer bauen. Dies beschränkte sich aber auf je ein Braum- und Tahm Kench-Spiel. Voraussichtlich werden die Akteure wieder auf Mages mit Schilden und Heals setzen.

Um die Stärken dieser Champions und die von Ardent Censer zu nutzen, vertrauen AD-Carrys meist auf Hyper-Carrys. Diese werden länger bzw. leichter am Leben gehalten und können so unglaubliche Schadenswerte erreichen. Gleich dreimal wurde der Rekord für den höchsten Schaden/Minute-Wert bei einer WM in diesem Turnier gebrochen.

Tristana, Kog'Maw, Twitch, Varus sowie Xayah sind überwiegend zu sehen und werden wohl auch im Halbfinale allerhöchste Priorität haben.

Top-Lane-Tanks mit einzelnen Ausreißern

Die Top-Lane-Meta ist klar von Tank-Picks geprägt: Cho'Gath, Maokai sowie Shen sind die beliebtesten Wahlen, um eine solide Frontline für Team-Fights aufzubauen. So wird sich auch im Halbfinale viel um dieses Trio drehen.

Vereinzelt waren aber erfreulich abwechslungsreiche Champions zu sehen. SKTs Huni ist der einzige Halbfinalist, der Jarvan IV und Jayce spielte. Landsmann CuVee von Samsung ging noch viel exotischer vor und spielte die einzige Camille sowie den einzigen Kennen in diesem Turnier.

Wenig Varianz im Jungle

Die Landschaft im Jungle gleicht bei dieser World Championship in den meisten Matches einer langweiligen Einöde. Dies gilt insbesondere für die vier Halbfinalisten. Die üblichen Picks Sejuani, Jarvan IV sowie Gragas dominieren.

Alle drei bestechen mit guten Ganks, viel Kill-Potential mit der Ultimate und Robustheit, denn sie werden als Tanks gebaut. Dabei kristallisierte sich zuletzt vor allem Sejuani als der Champion mit der höchsten Priorität heraus, denn er wurde diverse Male zum First Pick.

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So wird sich wohl auch im Halbfinale viel um diese Champions drehen. Lediglich RNGs Mlxg und Samsungs Ambition deuteten an, auch auf andere Champions zu setzen. Der Chinese spielte zweimal Rek'Sai und einmal Lee Sin, der Südkoreaner zweimal Kha'Zix - jedoch waren dies alles Games in der Gruppenphase. Als der Einsatz im Viertelfinale höher war, vertrauten beide auf Sejuani oder Jarvan IV.