© Riot Games
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Mit dem neuen Franchising-System werden in Zukunft die NA LCS-Teams ihren Spot sicher haben. Die Plätze lässt sich Riot Games allerdings teuer bezahlen.

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Von Maximilian Eichgrün

Riot Games, der Entwickler und Publisher von League of Legends, hat beschlossen, die nordamerikanische LCS zu revolutionieren. Die Profiliga soll ab 2018 Strukturen erhalten, die denen anderer US-Sportligen, wie beispielsweise der NBA, ähneln.

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Keine Relegation mehr

Die Möglichkeit, auf klassischem Wege abzusteigen, soll den Teams der NA LCS ab der kommenden Saison genommen werden. Im Franchising haben die Organisationen jeweils einen Platz sicher. Der Abstieg soll nur noch möglich sein, wenn ein Team innerhalb von acht Splits fünf Mal auf dem letzten oder vorletzten Platz landet.

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Damit möchte man den Teambesitzern und Sponsoren, aber auch den Spielern, mehr Sicherheit geben und das LCS-Geschäft für sie attraktiver machen, ohne dass die sportliche Leistung auf der Strecke bleibt. Wer besser abschneidet, erhält zudem auch mehr Geld von Riot.

Mehr als 10 Millionen Dollar pro Spot

Für Teams, die bereits ein Teil der NA LCS sind, soll die Teilnahme am Franchise-System 10 Millionen US-Dollar kosten. Organisationen, die neu in die LCS einsteigen wollen, zahlen dagegen sogar 13 Millionen US-Dollar. Ein hoher Preis, der das Argument der gewährleisteten Sicherheit ein wenig relativiert.

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Mit dem Geld allein ist es aber nicht getan. Die Teams haben ab sofort die Möglichkeit, sich für einen Ligaplatz bei Riot Games zu bewerben. Das ist bis zum 14. Juli möglich. Die Firma wird die Bewerber genauestens überprüfen und will im November die neuen Teams für die kommende Saison bekannt geben.

Spielervereinigungen und Liga für Talente

Die League of Legends-Profis selbst sollen ab sofort ein Mindestgehalt von 75.000 Dollar im Jahr zugesichert bekommen. Zudem werden sie, genau wie ihre Organisationen, an den eSports-Einnahmen von Riot Games beteiligt.

Ein weiterer positiver Aspekt für die Spieler ist die geplante Spielervereinigung, die der Publisher noch dieses Jahr gründen möchte. Die Spieler dürfen ihre Repräsentanten selbst wählen und erhalten somit eine Stimme, sollte es zu Konflikten oder wichtigen Entscheidungen bezüglich der LCS kommen. Solche Vereinigungen sind im traditionellen Sport in den USA längst üblich.

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Die EU LCS soll vorerst allerdings nicht von dem Franchise-System betroffen sein. Riot hat andere Pläne mit Europas höchster Spielklasse, zu denen sich das Unternehmen allerdings noch nicht konkret geäußert hat.