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Am vergangenen Sonntag fand das Finale des Spring Splits der EU LCS statt. SPORT1 wirft einen Blick auf die Tops und Flops des gesamten Splits.

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Mit einem soliden 3:1 über Origen sicherte sich Aufsteiger G2 Esports am Wochenende in Rotterdam den LCS-Titel sowie einen Trip zum Mid-Season Invitational nach Shanghai. Großen Anteil daran hatten unter anderem die beiden Rookies des Neulings.

Top: Die Rookies von G2 Esports

Der kroatische Mid-Laner wurde zum besten Rookie des Splits gewählt und zeigte auch im Finale, warum er diesen Titel verdient hat. Entgegen dem Trend, Champions mit viel Wave-Clear zu spielen, dem die meisten Mid-Laner folgten, konnte PerkZ auch mit Assassins brillieren.

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Trotz seiner Unerfahrenheit zeigte der 17-Jährige konstant starke Leistungen gegen die Veteranen dieser Position und war der Schlüssel zum Erfolg seines Teams.

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Auch Hybrid gehörte in seinem ersten Split als Profi zu den besten Spielern auf seiner Position. Er offenbarte auf den wichtigen Meta-Picks kaum Schwächen und war stets in der Lage, einen bedeutenden Einfluss in Team-Fights zu haben.

Das Rookie-Duo überraschte in diesem Split die meisten Fans und übertraf sicherlich auch die eigenen Erwartungen sowie die der Verantwortlichen.

Top: Steeelback

Steeelback wird den Meisten noch aus seiner Zeit bei Fnatic im Spring Split 2015 bekannt sein. Nach dem LCS-Titel wurde er durch Rekkles ersetzt und ging für ein paar Monate nach Nordamerika, wo er in der Challenger Series spielte – ohne Erfolg.

Die Unicorns of Love holten den Franzosen zurück in die EU LCS und es zahlte sich für die Organisation aus. Der AD-Carry spielte einen herausragenden Split und war ohne Zweifel der größte Grund, warum dem Team der Einzug in die Play-Offs gelang.

Top: Febiven

Vor einem Jahr ging Febiven, wie auch Steeelback, mit Fnatic in seinen ersten LCS-Split überhaupt. Seitdem hat der Niederländer eine großartige Entwicklung hingelegt und ist die große Stütze von Fnatics LoL-Team geworden.

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Dabei zeigte der 19-Jährige auch schon international beim Mid-Season Invitational und den Worlds, dass er mit den besten Mid-Lanern der Welt mithalten kann. Trotz eines herausragenden ersten Profi-Jahres scheint sich Febiven immer weiter zu verbessern. Im abgelaufenen Split konnte sich Fnatic stets auf seinen Mid-Laner verlassen.

Flop: Vitality in den Play-Offs

Mit großen Ambitionen und viel Hype war Team Vitality in die Play-Offs gegangen. Das vor dem Split neu zusammengesetzte Lineup belegte nach der regulären Saison hinter G2 Esports und H2k-Gaming mit einer Statistik von 13:5 den dritten Platz.

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Vitality ging als einer der Favoriten auf den Titel in die Play-Offs des Spring Splits, doch in der Partie gegen Fnatic implodierte das Lineup förmlich. Obwohl sich der Ex-Champion im Viertelfinale sichtlich verbessert präsentierte, so waren bei Vitality auch viele Fehler zu sehen, die nicht zu erwarten waren. Auf jeden Fall war der Mitfavorit auf den LCS-Titel die große Enttäuschung der Play-Offs.

Flop: Visa-Probleme beeinflussen LCS

Erstmals seit der Gründung der LCS war das Visa-Problem so akut, wie in diesem Spring Split. Glimpflich kamen der Südkoreaner Ryu und H2k-Gaming davon. Der Mid-Laner fehlte seinem Team lediglich von der dritten bis zur fünften Woche.

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Deutlich schlimmer erwischte es die ehemaligen Gambit-Spieler Diamondprox und Edward. Beide Akteure liefen in den ersten beiden Wochen auf und kehrten anschließend nicht mehr zurück, da die Visa-Probleme nicht gelöst werden konnten. Vor allem der Jungler war essentieller Bestandteil seines Teams, der Unicorns of Love. Diese waren den gesamten Split über sichtlich davon beeinträchtigt.